Outdoor Abenteuer hautnah

Autor: Basti (Seite 11 von 17)

Sebastian hat es schon in der Schulzeit mit Freunden in die Natur gezogen. Von anfänglichen Rad-Touren in der Region, bis hin zum Schnee-Zelten in den Bergen war alles dabei.

In den letzten Jahren wurden die Hobbies vielfältiger, so dass nun Kajak fahren, Klettern und Bushcrafting mit auf dem Programm stehen.

geoventures soll Gleichgesinnten Tipps, und Tourenvorschläge weitergeben und gibt Hilfestellung beim Ausrüstungskauf.

Trinkwasser aus Schnee gewinnen

Wasser aus Schnee schmelzenWer im Winter Zelten geht, kann hin und wieder in die Lage kommen, dass er mehr Wasser braucht, als er dabei hat.

Die schnelle Lösung: Schnee mit dem Campingkocher schmelzen und das Wasser dann trinken.

Nur vorsichtig sein! Schnee nicht direkt in den Topf geben, sondern etwas Wasser darunter. Fehlt die kleine Schicht Wasser, wird die Schneeschicht direkt am Topfboden so schnell heiß, dass der flüssige Aggregatszustand übersprungen wird.

Der Schnee verdampft sofort, brennt an oder verpufft durch die Dampfentwicklung.

Daher entweder etwas Wasser mit der Hand „vorschmelzen“ oder einen Schluck aus der Trinkwasser-Reserve verwenden. Dann klappt es schnell und unkompliziert.

Den Schlafsack noch wärmer machen

Zelten im SchneeEs gibt Touren, da sind die Nächte kälter als gedacht und der Schlafsack hält uns nicht ausreichend warm. Was tun?

Ich habe hier 5 Tipps um noch ein paar Grad aus dem Schlafsack heraus zu holen.

1. Tipp – Stopfen:
Je mehr Luft im Schlafsack ist, desto mehr Luft muss unser Körper auch auf Temperatur bringen. Gerade im Fußbereich ist häufig viel ungenutzter Raum, den unsere Füße nicht ausreichend wärmen können.

Abhilfe schaffen da ein paar Kleidungsstücke, die einfach mit in den Schlafsack gestopft werden. Rein und runter bis ans Fußende.

Meine Erfahrung ist, dass wir mit diesem Trick 1°C rausholen können.

2. Tipp – Mütze:
Unser Körper verliert einen großteil seiner Wärme über den Kopf. Wenn wir den Kopf mit einer Mütze bedecken, verliert damit der gesamte Körper weniger Energie und bleibt länger warm. (Bzw. braucht weniger Energie um auf Temperatur zu bleiben)
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Schlafsack richtig verpacken

Schlafsack in den Packbeutel stopfenWer lange Freude an seinem Schlafsack haben möchte, kann die Isolationsfähigkeit mit wenigen Tipps lange erhalten.

Gerade die Füllung von Daunenschlafsäcken ist sehr empfindlich und mag es am liebsten, wenn sie viel Platz hat. Daher sollten gerade Daunenschlafsäcke offen gelagert werden.

Ist der Platz dafür nicht vorhanden, gibt es auch spezielle Aufbewarungsbeutel aus Baumwolle. Die Beutel sind groß genug, um die wertvolle Füllung nicht zu quetschen und lässt genügend Luft an den Schlafsack, damit eventuelle Feuchtigkeit entweichen kann.

Lagert man Daunenschlafsäcke in ihrem Packbeutel oder im Kompressionssack, verkleben die kleinen Federn mit der Zeit und die Bauschfähigkeit fällt rapide. Das Resultat ist eine wesentlich geringere Isolation und wir frieren im Schlafsack schneller, als im Neuzustand.

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Trekking in Schweden – Glaskogen

Abendstimmung am See in Glaskogen1. August bis 10. August mit Nils vom scandtrack – Team

1.Tag:
Am Freitag den 1. August ging es mit Jans Eltern zu unserem Abfahrtort nach Frankfurt. Nach etwas zum Essen und ein bisschen Bummelei kam der Bus pünktlich um 14 Uhr und nach dem Einpacken ging’s los Richtung Puttgarden.

Wir hatten das Glück, dass wir keinen Zwischenstopp in Hannover machen mussten, so hatte fast jeder zwei Sitze für sich und konnte sich die erste Fahrthälfte etwas strecken.

Trekking in Glaskogen2.-6. Tag:
Angekommen im scandtrack Basislager wurden die einzelnen Gruppen erst ein mal zusammengestellt, so das die Glaskogen-Tourer sich das erste mal sehen konnten. Für uns ging es nach der 21 stündigen Busfahrt noch mal eine Stunde weiter bis ins Glaskogen Naturreservat.

Nils und Sören begrüßten uns und es ging los, die Sachen für die nächsten Tage zu packen. Sörens Gruppe packte gleich alles in die Kanus.

Wir durften unsere Rucksäcke packen und vier Tage Trekking über’s Land und durch den Wald genießen. Nils gab uns vor, was auf jeden Fall mit muss, den Rest durften wir wählen. Das Trekking war richtig spitze.

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Mehrtages Kajak Tour auf dem Regen Fluss

Tourenkarte der Kajak Tour auf dem Regen Fluss

Im April war es für mich an der Zeit mit dem Prijon Combi 359 mal eine längere Fluss-Tour zu machen. Über 6 Tage ging die Tour von Gumpenried am schwarzen Regen bis nach Regenstauf. Das liegt 16 km vor Regensburg.

Die einzelnen Etappen möchte ich in separaten Artikeln etwas genauer Beschreiben. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den übergeordneten Informationen zu dieser Tour.

Ganz zu Beginn empfehle ich jedem, der diese Tour machen möchte, den ausführlichen Ratgeber des Tourismusverbandes Ostbayern e.V.. Er nennt sich „Bootswandern auf dem Regen“ und kann kostenlos auf der Webseite von Ostbayern-Tourismus angefordert werden. Hier der direkte Link zur Prospektbestellung und dann mit Strg+F nach Bootswandern suchen, denn leider lässt sich der Prospekt nicht direkt verlinken.

Gemütliches Frühstück beim Kanuclub ChamDer Ratgeber geht erst ab Blaibach, aber die Tour schon in Gumpenried zu starten ist nicht weiter tragisch, die Umtragestellen sind super ausgeschildert und wer eine ausführliche Beschreibung haben möchte, findet sie hier.
2 Tage auf dem schwarzen Regen (Gumpenried – Schnitzmühle)
2. Tag auf dem schwarzen Regen (Schnitzmühle – Blaibach)
Detailierte Zeichnungen der Umtragestellen am schwarzen Regen (Gumpenried – Blaibach)

Die im Folgenden beschriebene Tour ist 113km lang und dauerte 6 Tage. Die Etappen waren gut zu meistern. Weiter hätte ich aber an keinem Tag fahren wollen 😉

Eine tolle Übersicht mit Umtragestellen und Besonderheiten auf dieser Strecke gibt’s auch hier.

Ich möchte für jeden Tag einen Artikel verfassen, wo ich ein bisschen über meine Tour erzähle, die Links und Adressen der Übernachtungsplätze aufführe und etwas genauer auf die Besonderheiten der Strecke eingehe.

Beste Grüße,
Bastian

113km Kajaktour – 1. Tag – Gumpenried bis Schnitzmühle

Impression nach dem Gumpenrieder SchwallAm 21.04.2010 ging es auf in dem Bayerischen Wald. Gegen drei Uhr sind wir in Gumpenried angekommen und wenig später ging es schon auf’s Wasser.

Wir hatten super Wetter, aber der schwarze Regen führte durch die Schneeschmelze noch extrem kaltes Wasser, so dass wir diese Etappe und ich dann alle anderen Etappen auch, mit Neoprenanzug bestritten haben. Sicher ist sicher.

Der Einstieg nach der Wehranlage in Gumpenried ist spitze ausgebaut und bis zur Wasseroberfläche bequem per Treppe erreichbar.
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113km Kajaktour – 2. Tag – Schnitzmühle bis Blaibach

Impression am MittagAm nächsten Morgen war der Tau auf meinem Kajak gefroren und ich entschied mich, noch ein paar Minuten weiter zu schlafen.

Allerdings war ich zu aufgeregt. Die erste mehrtages Tour. Schon so oft habe ich mir diesen Tag ausgemalt. Zuhause mindestens drei Mal, das Kajak probegepackt und überprüft, wie die ganze Ausrüstung am besten unterzubringen ist.

Das Prijon Combi ist kein reinrassiges Tourenkajak. Es schließt die Lücke zwischen einem wendigen Flusskajak mit leichtem Wildwasser und der Tourentauglichkeit für mehrere Tage. Und jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass es diese Aufgabe perfekt erfüllt.

Ich hatte zwar keinen Platz mehr übrig, aber genauso musste ich auf nichts verzichten. Ich hatte (bis auf Trinkwasser) den Proviant für die gesamten 6 Tage mit an Bord. Zusammen mit Zelt, Isomatte, Daunenschlafsack (bei den Temperaturen ein absolutes Muss), Klamotten zum Wechseln, Buch zum Lesen, Kocher, etc.

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