Kienspan suchen und finden – Super Zunder fürs Lagerfeuer

Yes, gefunden

Ein Lagerfeuer ist immer ein Highlight, wenn wir unterwegs sind. Es wärmt, man kann minutenlang einfach nur in die Flammen schauen und sogar bei Regen hebt es merklich die Gemüter, sobald die Flammen lodern.

Zu Beginn meiner Touren haben wir meistens eine Esbittablette und ein Feuerzeug als Feuerstarter mitgenommen. Das funktioniert zwar, aber ich wollte schon immer mal Feuer „machen“. Das heißt maximal mit einem Funkenstahl erst eine Glut erzeugen und diese dann Schritt für Schritt zu einer Flamme ausbauen. Zu dieser Art des Feuer machens gibt es bald einen separaten Artikel.

Hat man den richtigen Zunder, kann man sogar mit einem Funkenstahl binnen Sekunden ein Feuer starten. Zunder ist ein Material, welches sich schon mit wenigen Funken entzündet oder glimmt. Ich sammle meinen Zunder fürs Lagerfeuer meistens direkt auf der Tour. Es macht aber auch durchaus Sinn, seinen Zunder in einer wasserdichten Box dabei zu haben, falls es auf dem Weg nichts zu holen geben sollte.

Ich möchte euch hier zwei meiner Favoriten vorstellen und euch zeigen, wie ihr diese Zunder „ernten“ könnt.

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Mit den Kindern unterwegs – Vater-Sohn-Zelten

Die erste Übernachtung im Zelt

„Papa, gehen wir mal wieder zelten?“

Es ist inzwischen über 6 Monate her, aber die Erinnerungen scheinen ihm immer noch präsent zu sein. Dabei war er zum Zeitpunkt unserer Tour gerade einmal 2 1/2 Jahre alt.

Der letzte Sommer lud durch sein dauerhaft sonniges Wetter dazu ein, viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Es war auch Nachts relativ warm und man hatte quasi eine Garantie für trockene Tage.

Ideale Bedingungen für die erste Vater-Sohn-Zeltübernachtung

Für mich ist es immer wieder überraschend, wie viel Gepäck man mitnehmen muss, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind.

Alles kann der Papa nicht tragen. Damit aber trotzdem jedes Teil mit auf den Berg kommt, haben wir kurzerhand unseren Leiterwagen beladen. Ich liebe diese Dinger. Man hat so viel Platz, dass ohne Probleme auch mal ein müder Passagier mit einsteigen kann.

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Eifelcrafting – 24h Overnighter in traumhafter Landschaft

Bushcraft Tour im Mittelgebirge zwischen Achen, Trier und Koblenz. Im November war es endlich wieder soweit. Die rießigen Wälder der Eifel waren das Ziel, Nachts sollten die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt liegen und es galt, die neue Ausrüstung zu Testen.

Dieses Mal ging es nicht darum, viele Kilometer zurück zu legen, sondern eher um eine Auszeit mit leckerem Essen, sammeln von Kienspan und Harz und Lagerleben.

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Die 9 besten Zeltplätze beim Fjäll Räven Classic

Nach 4 Starts beim Fjäll Räven Classic wurden die 9 besten Zeltplätze gekürt. Bei den Zeltplätzen wurde immer auf Folgendes geachtet:

  • Fließend Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen in der Nähe
  • „Exponiert“ und mit Morgensonne damit das Zelt schnell trocknet
  • Tolle Aussicht
  • Ausreichende Entfernung zum Trail
  • Weit weg von anderen Zelten

Einzige Ausnahme bildet der Zeltplatz kurz vor dem Checkpoint Kieron. Die Aussicht auf den Abiskojaure ist so atemberaubend, dass man gerne den 1km Fußmarsch runter zum Fluss in Kauf nimmt, um Wasser für den Abend zu holen.
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Kajak Tour auf der Naab

Die Naab genießen - Beine hoch legen

Zeltplatz_an_der_NaabDie Kajak Tour auf der Naab startet in Schwandorf und endet in Pielenhofen. Die Strecke von 45 km lässt sich innerhalb von zwei Tagen fahren.

Bootswandern auf der Naab ist nicht auf zwei Tage beschränkt. Startet man beispielsweise in Luhe-Wildenau und fährt bis Regensburg / Mariaort, hat man über 90km Fluss vor sich, die man auf 5 Tages Etappen aufteilen kann.

Ganz zu Beginn empfehle ich jedem, der diese Tour machen möchte, den ausführlichen Ratgeber des Tourismusverbandes Ostbayern e.V., der kostenlos auf der Webseite von Ostbayern-Tourismus angefordert werden kann.

Startpunkt meiner Tour ist Schwandorf. Genauer am Kanu-Club Schwandorf. Hier durfte ich freundlicher Weise auch mein Auto parken.

Bis zum geplanten Etappenziel zwischen Teublitz und Burglengenfeld sind 4 Wehre zu überwinden. 2 davon können mit einem Einerkajak befahren werden.

Die Strömung ist angenehm und die Landschaft ähnlich schön wie bei einer Fahrt auf dem Regen. Einzig das Kohlekraftwerk in Dachelhofen stört den ungetrübten Landschaftseindruck.

Schon nach einigen Kilometern ist es wieder aus dem Blickfeld und die Naab formt ungehindert die Landschaft.

Die Naab genießen - Beine hoch legenDie erste Tagesetappe bis kurz vor Burglengenfeld ist 23km lang. Durch die angenehm zügige Strömung kann man sich auch mal treiben lassen und die „Beine hochlegen“.

Genau zwischen Teublitz und Burglengenfeld liegt der kleine Campingplatz von Otto Pilz. Sehr familiär und unweit vom Naturbad Saltendorf. Ein idyllischer Ort zum Wohlfühlen.

Teublitz ist gut zu Fuß erreichbar und man hat in rund 1,5km Entfernung zwei große Supermärkte um Proviant oder etwas Frisches einzukaufen.
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Klettern auf Mallorca – Cala Magraner


Cala Magraner zählt wohl zu den eindrucksvollsten Kletterfelsen für Genusskletterer.

Einige Touren starten direkt über dem Meer. Was mich total fasziniert.

Die Bucht ist ideal für Familien und alleine bis zu 6a+ gibt es 29 erstklassige Routen.

Ganz klar einer meiner Favoriten…

Die Bucht liegt im Osten der Insel. Südlich von Cala Ratjada. Startet man in Palma Nova, dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Eine gute Möglichkeit, das Innere der Insel auf sich wirken zu lassen.

Auch wenn es offiziell keine Autobahn von Palma nach Manacor gibt, ist die Schnellstraße super ausgebaut und auf 2 Spuren geht es schnell voran.

Der Zustieg zur Bucht dauert gute 25 Minuten. Allerdings lohnt sich jeder Meter. Die Routen sowie das gesamte Ambiente entschädigen schon nach den ersten Minuten. Mit fast 30 Routen im unteren Schwierigkeitsbereich kann man hier leicht mehr als einen Tag verbringen.


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Klettern auf Mallorca – Puig De Garaffa


Sektor Solarium. Der Name ist Programm.

Dieser Sektor ist windgeschützt und Schatten muss man lange suchen.

Die Routen sind abwechslungsreich und man darf hin und wieder kräftig zupacken.

Das Klettergebiet Puig de Garaffa liegt nur wenige Kilometer südlich von Andratx. Der Parkplatz ist direkt von der Autobahn erreichbar. Die Abfahrt kann man schnell übersehen, aber Möglichkeiten zum Wenden gibt es innerhalb weniger hundert Meter.

Nachdem das Auto abgestellt wurde, geht es zirka 15 Minuten bergauf. Sektor Solarium liegt rechterhand. Die „schweren“ Sektoren linkerhand.

Puig de Garaffa wartet gleich mit 30 kletterbaren Routen bis 6a+ auf. Im Sektor Solarium sind es gut 10 Stück.

Wichtig ist, viel Zeit zum Genießen und Schauen ein zu planen, denn der Blick auf Santa Ponsa, Andratx und das Meer ist atemberaubend.


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Klettern auf Mallorca – Sestret


Sestret bietet ein unglaubliches Angebot an Routen. Vom 3. bis zum 8. Schwierigkeitsgrad ist alles dabei.

Das Gestein und die Absicherung sind gewohnt gut und in S‘estret kann man ebenso auf Platten schleichen wie auch wirklich steile, pumpige Routen punkten.

Das Klettergebiet liegt etwa 25 km nördlich von Palma.

Der Zustieg von 10 ohne nennenswerte Steigung führt direkt zum Sektor Mario mit fast schon Franken Jura typischen Touren.

Gute 20 Routen gibt es zu punkten. Da muss man Prioritäten setzen oder früh aufstehen.

Besonders zu empfehlen ist die etwas verwunschen wirkende Stadt Valldemossa, die keine 5 Autominuten nördlich liegt.


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Klettern auf Mallorca – Calvia


Bei Calvia handelt es sich eher um eine größere, zusammenhängende Wand als um ein Klettergebiet.

Von Palma Nova sind es nur 15 Minuten bis zum kleinen Parkplatz direkt an der Straße. Der Zustieg ist zwar flach mit einigen Felsbrocken über die man „kraxeln“ muss. Innerhalb von 10 – 15 Minuten steht man an der ersten Route.

Die Wand bietet sich vor allem zum Eingewöhnen an. Die Kletterei auf Mallorca ist anders als zum Beispiel im Franken Jura. Weniger pumipig, viel kleingriffiger und man muss lernen, seinen Füßen zu vertrauen, weil hin und wieder schlichtweg nichts zum Greifen da ist. Dafür sind die Routen oft geneigt und der Fels hat eine rauhe, griffige Oberfläche.

Die Wand von Calvia liegt ab dem späten Vormittag in der Sonne. Wie lange sie auf die Wand scheint, hängt stark von der Jahreszeit ab. Der Schatten wandert langsam von unten nach oben, so dass man beim Klettern noch ein paar Sonnenstrahlen ergattern kann, während der Sicherer schon eine Fleece-Jacke an hat.

Allzu lange hält man sich als 6a(+) Kletterer wohl sowie so nicht auf, da es „nur“ 13 Routen in diesen Schwierigkeitsgraden gibt. Im Bereich 4-5+ sind es 6 Stück.


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