Kletter Spezial – Klettergurt

Der Klettergurt bildet das Kernelement beim freien Klettern.

Freies Klettern bedeutet, eine Wand ohne technische Hilfmittel zu besteigen. Das heißt nicht, dass auf Sicherung verzichtet wird. Eine Wand gilt als frei durchstiegen, wenn Haken zwar zum Sichern aber nicht zum Vorankommen verwendet werden.

Ganz anders ist das sogenannte Free Solo. Hier wird gänzlich auf eine Sicherung verzichtet, was auch den Klettergurt überflüssig macht.

Der Klettergurt sollte vor dem Kauf auf jeden Fall getestet und getragen werden. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man sich auch mal, am Seil hängend, in den Gurt setzen. Nur dann kann man erkennen, ob der Gurt auch unter Belastung angenehm Sitzt. Das ist gerade bei Stürzen enorm wichtig, um Verletzungen zu vermeiden.

Wichtigstes Element am Klettergurt ist die sogenannte Arbeitsschlaufe. Denn NUR hier kann Seil oder Sicherungsgerät eingehängt werden. Alle anderen Schlaufen und Nähte sind nicht für die Sicherung geeignet.

Die Arbeitsschlaufe ist meistens deutlich farblich gekennzeichnet.

Kletter Spezial – Top Rope

Egal ob in einer Kletterhalle oder gleich draußen am Fels. Die ersten Kletterversuche wird jeder in der sogenannten Top-Rope-Sicherung unternehmen.

Das Kernelement beim Klettern bildet wohl der Klettergurt. Sowohl der Kletterer selbst, als auch sein Sicherungspartner tragen ihn. An der Arbeitsschlaufe des Klettergurts werden Seil und Sicherungsgerät befestigt.

Das sind schon die ersten drei Gegenstände, die zur Grundausstattung beim Klettern gehören.

Alle weiteren Bestandteile wie Kletterschuhe, Chalkbag, Klemmkeile usw. sind hilfreich, für die ersten “Gehversuche” allerdings nicht zwingend erforderlich.

Bei der Top-Rope Sicherungstechnik kommt das Seil von einem fixen Punkt von oben. Man muss sich also nicht darum kümmern, wie das Seil nach oben kommt.
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