Stockbrot Rezept

Stockbrot über dem Feuer

Rezept für das leckere Outdoorerlebnis

Auf der Tour im Glaskogen Nationalpark in Schweden habe ich meine erste Bekanntschaft mit Stockbrot gemacht. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach es geht und wie gut ein Stockbrot in der Wildnis schmecken kann, hätte ich mir schon früher welche gebacken.

In der Zwischenzeit habe ich die Zutaten fast auf jeder Tour dabei. Das ist ein Handgriff (den Tipp dazu findet ihr weiter unten).

Auch mit Kindern ist ein selbst gemachtes Stockbrot immer ein Erlebnis. Und wer sich ein besonderes Extra gönnen möchte, dem empfehle ich, nach dem Abnehmen des Brotes vom Stock, Nutella in das Loch laufen zu lassen 🙂

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Kienspan suchen und finden – Super Zunder fürs Lagerfeuer

Yes, gefunden

Ein Lagerfeuer ist immer ein Highlight, wenn wir unterwegs sind. Es wärmt, man kann minutenlang einfach nur in die Flammen schauen und sogar bei Regen hebt es merklich die Gemüter, sobald die Flammen lodern.

Zu Beginn meiner Touren haben wir meistens eine Esbittablette* und ein Feuerzeug als Feuerstarter mitgenommen. Das funktioniert zwar, aber ich wollte schon immer mal Feuer “machen”. Das heißt maximal mit einem Funkenstahl* erst eine Glut erzeugen und diese dann Schritt für Schritt zu einer Flamme ausbauen. Zu dieser Art des Feuer machens gibt es bald einen separaten Artikel.

Hat man den richtigen Zunder, kann man sogar mit einem Funkenstahl binnen Sekunden ein Feuer starten. Zunder ist ein Material, welches sich schon mit wenigen Funken entzündet oder glimmt. Ich sammle meinen Zunder fürs Lagerfeuer meistens direkt auf der Tour. Es macht aber auch durchaus Sinn, seinen Zunder in einer wasserdichten Box dabei zu haben, falls es auf dem Weg nichts zu holen geben sollte.

Ich möchte euch hier zwei meiner Favoriten vorstellen und euch zeigen, wie ihr diese Zunder “ernten” könnt.

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Heiße Steine! Schuhe Outdoor trocknen

Impression Trekking, Zelten, HikingUm feuchte Wanderstiefel trocken zu bekommen, helfen am Feuer erwärmte Steine.

Man nimmt trockene Steine und legt sie nahe ans Feuer. Nicht ins Feuer, damit sie sauber bleiben und nicht zu heiß werden. Nach einigen Minuten mit blanken Fingern probieren, ob sie gut warm sind, man sich aber nicht daran verbrennt.

Wenn sie passen, dann in den Stiefel damit. Zwei bis drei mal wiederholen und die Stiefel sind von innen heraus getrocknet.

Trockene Stiefel helfen Blasen zu vermeiden! Und es ist eine Wohltat, morgens in trockene statt feuchte und kalte Stiefel zu schlüpfen.

Feuer machen, richtig und sicher

Lagerfeuer
Lagerfeuer

Feuermachen will gelernt sein. Wie offt ist es schon passiert, dass man schnell etwas Wärme haben wollte, aber mehr als ein kurzes Auflodern und viel Qualm und Rauch kam nicht hervor.

Um ein gutes Feuer zu entfachen braucht es nicht viel. Man muss die Kniffe nur wissen. Das wichtigste ist, sich zwei Minuten Zeit für die Vorbereitung zu nehmen.

Es gibt verschiedene Arten von Feuerstellen. Grundsätzlich kann ein Feuer zwei Einsatzzwecke erfüllen.

  1. Ein Kochfeuer
  2. Ein Wärmefeuer

Je nachdem, was wir erreichen möchten ist die Feuerstell unterschiedlich zu preparieren. Hier im Video stelle ich euch zwei Klassiker vor, die schnell aufzubauen sind und ideal für den jeweiligen Zweck sind.

Das Sternfeuer ist allseits bekannt um eine Gruppe zu wärmen und eine gemütliche Stimmung am Abend zu schaffen.

Wollen wir effizient unser Essen erwärmen bietet sich das Grubenfeuer an. Zwar etwas aufwändiger aufzubauen, aber dafür umso besser in seiner Wirkung, die Wärme genau auf den Topf zu bündeln.

Als Anzünder dient bei beiden Feuerarten guter Zunder wie Birkenrinde, Tannenzapfen, trockenes Gras oder trockene Blätter. Die Birkenrinde ist dabei mein persönlicher Favorit. Leicht an der weißen Farbe zu erkennen.

(PS: Bitte holt euch Birkenrinde nur von bereits gefällten Bäumen oder losem Geäst. Die lebenden Bäume dürfen ihre “Haut” behalten!)