Feuer machen, richtig und sicher

Lagerfeuer

Feuermachen will gelernt sein. Wie offt ist es schon passiert, dass man schnell etwas Wärme haben wollte, aber mehr als ein kurzes Auflodern und viel Qualm und Rauch kam nicht hervor.

Um ein gutes Feuer zu entfachen braucht es nicht viel. Man muss die Kniffe nur wissen. Das wichtigste ist, sich zwei Minuten Zeit für die Vorbereitung zu nehmen.

Es gibt verschiedene Arten von Feuerstellen. Grundsätzlich kann ein Feuer zwei Einsatzzwecke erfüllen.

  1. Ein Kochfeuer
  2. Ein Wärmefeuer

Je nachdem, was wir erreichen möchten ist die Feuerstell unterschiedlich zu preparieren. Hier im Video stelle ich euch zwei Klassiker vor, die schnell aufzubauen sind und ideal für den jeweiligen Zweck sind.

Das Sternfeuer ist allseits bekannt um eine Gruppe zu wärmen und eine gemütliche Stimmung am Abend zu schaffen.

Wollen wir effizient unser Essen erwärmen bietet sich das Grubenfeuer an. Zwar etwas aufwändiger aufzubauen, aber dafür umso besser in seiner Wirkung, die Wärme genau auf den Topf zu bündeln.

Als Anzünder dient bei beiden Feuerarten guter Zunder wie Birkenrinde, Tannenzapfen, trockenes Gras oder trockene Blätter. Die Birkenrinde ist dabei mein persönlicher Favorit. Leicht an der weißen Farbe zu erkennen.

(PS: Bitte holt euch Birkenrinde nur von bereits gefällten Bäumen oder losem Geäst. Die lebenden Bäume dürfen ihre “Haut” behalten!)