Draußen schlafen, wenn es bitter kalt ist

Für die einen sind Minusgrade und Schnee nervig und unangenehm. Für andere ist der Winter die Zeit der klaren Luft, atemberaubend verschneiten Landschaften und einer Fülle an Outdooraktivitäten, die nur in der kalten Jahreszeit möglich sind.

Heute möchte ich euch 10 Tipps geben, wie ihr im Winter draußen gut schlafen könnt und es vermeidet bei Temperaturen unter 0°C zu frieren. Denn eine Übernachtung in Schnee und Eis ist eine ganz besondere Erfahrung, an die man sich lange erinnern und davon erzählen wird.

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Die 9 besten Zeltplätze beim Fjäll Räven Classic

Nach 4 Starts beim Fjäll Räven Classic wurden die 9 besten Zeltplätze gekürt. Bei den Zeltplätzen wurde immer auf Folgendes geachtet:

  • Fließend Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen in der Nähe
  • “Exponiert” und mit Morgensonne damit das Zelt schnell trocknet
  • Tolle Aussicht
  • Ausreichende Entfernung zum Trail
  • Weit weg von anderen Zelten

Einzige Ausnahme bildet der Zeltplatz kurz vor dem Checkpoint Kieron. Die Aussicht auf den Abiskojaure ist so atemberaubend, dass man gerne den 1km Fußmarsch runter zum Fluss in Kauf nimmt, um Wasser für den Abend zu holen.
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Komfortabel Schlafen im Zelt

Der Schlafplatz - Ruhezone mitten in der WildnissDie Nacht ist nicht nur Zuhause die Zeit zum Schlafen. Gerade wenn wir in der Natur sind, ist das Zelt genau der Ort, an dem wir uns ausruhen können. Von Wind und Wetter geschützt sind und uns von den Strapazen des Tages erholen können.

Dazu gehört es, dass wir nicht nur schlafen, sondern gut schlafen.

Ich selbst brauche dazu nicht viel. Aber was ich brauche ist ein Kopfkissen. Nur wer nimmt schon ein Kopfkissen mit auf Tour, wenn es doch auf jedes Gramm ankommt.

Der Trekker von heute macht sich sein Kissen selbst. Ohne zusätzliches Gewicht.

Einen Packsack hat man immer dabei. Sei es vom Zelt, von der Isomatte oder vom Schlafsack. Ein Packsack ist ideal als Grundlage für das Kopfkissen. Ein Pullover, eine Jacke oder 2-3 T-Shirts dienten der Füllung.

Auch hier gilt: Nicht zusammen legen, sondern rein stopfen / knüddeln.

Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Denn zusammengelegt ist das Kissen hart wie ein Brett und man kann seinen Kopf nicht angenehm darauf ablegen.

Gute Nacht!

Zeltaufbau Üben – Gerade bei Regen

Trocken im Zelt sitzenWie schön kann es in der Natur sein. Traumhafte Wanderungen, gigantische Ausblicke, einfach Natur erleben.

Gerade hat man sich ein neues Zelt gekauft und es natürlich gleich mit auf Tour genommen. Aber da hinten ziehen auf einmal dunkle Wolken auf. Wir wollten gerade unser Lager aufschlagen, aber bis wir eine passende Stelle gefunden haben, regnet es schon in Strömen.

Jetzt ist der gut dran, der sein Zelt kennt, oder zumindest schon mal aufgebaut hat. Gerade bei Regen ist jede Minute wertvoll.

Je schneller das schützende Aussenzelt seinen Dienst tut, desto trockener und im Endeffekt auch wärmer, ist unser Schlafplatz.

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Schlafsack richtig verpacken

Schlafsack in den Packbeutel stopfenWer lange Freude an seinem Schlafsack haben möchte, kann die Isolationsfähigkeit mit wenigen Tipps lange erhalten.

Gerade die Füllung von Daunenschlafsäcken ist sehr empfindlich und mag es am liebsten, wenn sie viel Platz hat. Daher sollten gerade Daunenschlafsäcke offen gelagert werden.

Ist der Platz dafür nicht vorhanden, gibt es auch spezielle Aufbewarungsbeutel aus Baumwolle. Die Beutel sind groß genug, um die wertvolle Füllung nicht zu quetschen und lässt genügend Luft an den Schlafsack, damit eventuelle Feuchtigkeit entweichen kann.

Lagert man Daunenschlafsäcke in ihrem Packbeutel oder im Kompressionssack, verkleben die kleinen Federn mit der Zeit und die Bauschfähigkeit fällt rapide. Das Resultat ist eine wesentlich geringere Isolation und wir frieren im Schlafsack schneller, als im Neuzustand.

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Heiße Steine! Schuhe Outdoor trocknen

Impression Trekking, Zelten, HikingUm feuchte Wanderstiefel trocken zu bekommen, helfen am Feuer erwärmte Steine.

Man nimmt trockene Steine und legt sie nahe ans Feuer. Nicht ins Feuer, damit sie sauber bleiben und nicht zu heiß werden. Nach einigen Minuten mit blanken Fingern probieren, ob sie gut warm sind, man sich aber nicht daran verbrennt.

Wenn sie passen, dann in den Stiefel damit. Zwei bis drei mal wiederholen und die Stiefel sind von innen heraus getrocknet.

Trockene Stiefel helfen Blasen zu vermeiden! Und es ist eine Wohltat, morgens in trockene statt feuchte und kalte Stiefel zu schlüpfen.

Lüften und Wärmen – Trocken bleiben bei Regen

Trekking im RegenRegen ist meist das Horror-Szenario beim Trekking. Gerade wenn es über mehrere Tage naß bleibt, ist der Genuss am Wandern und dem Leben in der Natur schnell vorbei.

Es gibt einige Tipps, wie Sie Ihre Sachen trotz Regen schnell wieder trocken bekommen. Sind Kleidung, Zelt und Schlafsack trocken, kann uns der Regen von aussen so schnell nichts anhaben.

In den meisten Fällen ist es so, dass es erst ab dem zweiten oder dritten Regen-Tag unangenehm wird. Denn erst, wenn die Kleidung bis auf die Haut feucht wird, der Schlafsack klamm ist, wenn wir hineinschlüpfen wollen, dann ist der Regen wirklich störend.

Hier meine Tipps, wie Sie Ihre Sachen schnell wieder trocken bekommen.

1. Lüften und Wärmen

Ist das Zelt aufgeschlagen und die Ausrüstung verstaut sollten wir schleunigst mit dem Aufhängen beginnen. Während es regnet dauert es länger, bis die Sachen wieder trocken werden, aber sie werden es.

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Wasserdichtes Tool-Bag

Tool SetEin was? Werden sich jetzt viele fragen. Ein wasserdichtes Tool-Bag bezeichne ich, als eine Gefrier-Tüte, die die vielen Kleinigkeiten beherbergt, die einem das Leben im Outdoor angenehmer machen.

Ich möchte euch einfach mal meinen Inhalt beschreiben, vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee für euch verwenden.

Ich habe ja schon über die Packliste für Trekking-Touren geschrieben. Die ist soweit auch vollständig. Aber ein paar kleine Helferlein können so manche Situation vereinfachen. Und sind sie auch noch wasserdicht verpackt, dann sind sie auch noch in jeder Situation einsatzbereit.

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Trekking Mahlzeiten – Leicht im Gewicht, reichhaltig im Inhalt

Trekking und alle anderen Aktivitäten im Freien stellen große Ansprüche an die Versorgung unseres Körpers. Wenn wir schwitzen, müssen wir wieder Elektrolyte auffüllen, Mineralien wie Magnesium (für die Muskeln) und Calzium aber auch eine gewisse Menge an Vitaminen.

Auf der anderen Seite, wollen wir natürlich immer auch Gewicht einsparen und greifen häufig auf gefrier-getrocknete Mahlzeiten mit wenig “lebenden” Inhalt zurück. Daher möchte ich euch in diesem Video die Alvito Basenmahlzeit vorstellen. Sie ist von sich aus schon in trockenem Zustand und wir mit Wasser für den Verzehr vorbereitet.

Der große Vorteil ist, dass wir damit eine wirklich ausgewogene Mahlzeit zu uns nehmen, die uns dennoch nicht belastet. Besser sogar, sie wir von unserem Körper basisch verstoffwechselt und gibt ihm Energie.

Apropos Energie. Die BP-5 Weizenriegel sind genau der richtige Snack, wenn es an unsere Grenzen geht und wir schnell und dauerhaft Leistung benötigen. Bitte verwendet bei euren Trekking-Touren keine Zucker-Riegel oder Traubenzucker. Die kurz-kettigen Kohlenhydrate pushen uns zwar kurzzeitig und versorgen uns scheinbar mit schier unerschöpflicher Kraft, aber schon nach wenigen Minuten sinkt unser Leistungs-Pegel wieder rapide ab. Sogar weiter runter, als vorher!

Feuer machen, richtig und sicher

Lagerfeuer
Lagerfeuer

Feuermachen will gelernt sein. Wie offt ist es schon passiert, dass man schnell etwas Wärme haben wollte, aber mehr als ein kurzes Auflodern und viel Qualm und Rauch kam nicht hervor.

Um ein gutes Feuer zu entfachen braucht es nicht viel. Man muss die Kniffe nur wissen. Das wichtigste ist, sich zwei Minuten Zeit für die Vorbereitung zu nehmen.

Es gibt verschiedene Arten von Feuerstellen. Grundsätzlich kann ein Feuer zwei Einsatzzwecke erfüllen.

  1. Ein Kochfeuer
  2. Ein Wärmefeuer

Je nachdem, was wir erreichen möchten ist die Feuerstell unterschiedlich zu preparieren. Hier im Video stelle ich euch zwei Klassiker vor, die schnell aufzubauen sind und ideal für den jeweiligen Zweck sind.

Das Sternfeuer ist allseits bekannt um eine Gruppe zu wärmen und eine gemütliche Stimmung am Abend zu schaffen.

Wollen wir effizient unser Essen erwärmen bietet sich das Grubenfeuer an. Zwar etwas aufwändiger aufzubauen, aber dafür umso besser in seiner Wirkung, die Wärme genau auf den Topf zu bündeln.

Als Anzünder dient bei beiden Feuerarten guter Zunder wie Birkenrinde, Tannenzapfen, trockenes Gras oder trockene Blätter. Die Birkenrinde ist dabei mein persönlicher Favorit. Leicht an der weißen Farbe zu erkennen.

(PS: Bitte holt euch Birkenrinde nur von bereits gefällten Bäumen oder losem Geäst. Die lebenden Bäume dürfen ihre “Haut” behalten!)