Kamera Akku richtig laden und lagern

In den heutigen Kameras finden meist Li-Po (Lithium-Polymer) Akkus Verwendung. Sie sind leistungsfähig und haben keinen Memory-Effekt mehr.

Wurden herkömmliche Akkus früher nicht komplett entladen und dann wieder frisch aufgeladen, verlor der Akku an Leistung. Er hat einfach nicht mehr so lange gehalten. Das gehört jetzt der Vergangenheit an.

Doch leider haben Li-Po Akkus ein anderes Problem. Sie verkraften keine Tiefen-Entladung. Das heißt der Akku sollte regelmäßig geladen werden.

Liegt er nur „rum“ entlädt er sich langsam aber stetig. Daher kann es sein, dass ein Li-Po Akku, der längere Zeit nicht in Benutzung war, genau dann seinen Dienst versagt, wenn es darauf ankommt.

Damit Ihnen das nicht passiert gibt es folgenden Tipp.

Li-Po Akkus vor dem Lagern aufladen

Wird der Akku vor einer längeren Benutzungspause geladen, dauert es länger, bis er in den kritischen Zustand der Tiefen-Entladung kommt. Dadurch lebt er länger und Sie haben länger Freude daran.

Also nehmen Sie sich nach dem Urlaub die Zeit und laden alle Akkus noch mal auf, bevor die Kamera in der Schublade verschwindet.

Klettern auf Mallorca – Cala Magraner

Die Bucht und der Kletterriegel
Übersichtskarte Mallorca - Cala Magraner

Cala Magraner zählt wohl zu den eindrucksvollsten Kletterfelsen für Genusskletterer. Einige der Kletterrouten starten direkt über dem Meer, was mich total fasziniert. Alleine bis zum Schwierigkeitsgrad 6a+ gibt es 29 gut gesicherte und abwechslungsreiche Routen.

Aber nicht nur zum Klettern ist diese Bucht die Wucht. Das Klettergebiet in der Bucht Cala Magraner ist auch ideal für Familien geeignet. Für die Pausen ziwschen den anstrengenden Zügen kann man direkt neben den Routen ins Meer zum Abkühlen. Der Kiesstrand ist relativ breit, so dass auch mehrere Gruppen ungestört Platz finden. Während die Eltern klettern, können die Kinder die Umgebung erkunden. Weit und breit ist keine Straße, so dass man sich darüber keine Sorgen machen muss.

Ganz klar eines meiner Favoriten

Die Bucht liegt im Osten der Insel. Südlich von Cala Ratjada. Startet man in Palma Nova, dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Eine gute Möglichkeit, das Innere der Insel auf sich wirken zu lassen.

Auch wenn es offiziell keine Autobahn von Palma nach Manacor gibt, ist die Schnellstraße super ausgebaut und auf 2 Spuren geht es schnell voran.

Wichtiger Tipp beim Parken!

Für dieses Klettergebiet gibt es keinen wirklichen Parkplatz. Man muss sein Auto am Rand der Landstraße abstellen. Bitte achtet beim Parken peinlich genau darauf, dass euer Auto komplett von der Straße weg ist. Berührt euer Reifen auch nur den weißen Strich der Randmarkierung, wird das Fahrzeug rigoros abgeschleppt. Wir haben das am eigenen Leib erfahren und mussten beide Mietwägen teuer auslösen. Und dabei hatten wir Glück, dass wir von anderen Kletterern zur nächsten Stadt gebracht wurden. Ansonsten hätten wir einige Kilometer zu Fuß zurück legen müssen.

Der Zustieg zur Bucht dauert gute 25 Minuten. Allerdings lohnt sich jeder Meter. Die Routen sowie das gesamte Ambiente entschädigen schon nach den ersten Minuten. Mit fast 30 Routen im unteren Schwierigkeitsbereich kann man hier leicht mehr als einen Tag verbringen.

Ich habe euch noch weitere Klettergebiete auf Mallorca beschrieben, die allesamt für Einsteiger und Genusskletterer gegeignet sind, welche sich in Routen bis 6a+ / 6b wohl fühlen. Ähnliche Routen wie in Cala Magraner findet ihr zum Beispiel im Sector Solarium. Wenn du lieber Plattenschleichen vorziehst, kann ich dir Calvia wärmstens empfehlen.

Noch ein Hinweis zum Schluss

Bitte denkt daran, dass die Routen zwar allesamt gut abgesichert sind, durch die salzige Meeresluft korrodieren die Bohrhaken aber schneller oder können auch mal ausbrechen. Bitte prüft immer vor dem Einhaken der Exe, ob ihr dem Sicherungspunkt vertrauen könnt. Besonders beim Abbauen der Route am Umlenker ist erhöhte Vorsicht geboten, da ihr hier nur noch an einem Sicherungspunkt hängt.

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