Trinkwasser aus Schnee gewinnen

Wasser aus Schnee schmelzenWer im Winter Zelten geht, kann hin und wieder in die Lage kommen, dass er mehr Wasser braucht, als er dabei hat.

Die schnelle Lösung: Schnee mit dem Campingkocher schmelzen und das Wasser dann trinken.

Nur vorsichtig sein! Schnee nicht direkt in den Topf geben, sondern etwas Wasser darunter. Fehlt die kleine Schicht Wasser, wird die Schneeschicht direkt am Topfboden so schnell heiß, dass der flüssige Aggregatszustand übersprungen wird.

Der Schnee verdampft sofort, brennt an oder verpufft durch die Dampfentwicklung.

Daher entweder etwas Wasser mit der Hand “vorschmelzen” oder einen Schluck aus der Trinkwasser-Reserve verwenden. Dann klappt es schnell und unkompliziert.

Drei goldene Regeln für den idealen Zeltplatz

Zeltplatz im Fjäll LapplandsDas Leben in der Natur schenkt uns großartige Erlebnisse. Die Stimmung, wenn die Sonne untergeht und wir den Tag und die gelaufenen oder gepaddelten Kilomenter nochmal revue passieren lassen. Die Stille die mit der Dämmerung aufzieht und die Natur sich langsam schlafen legt.

Für den ungetrübten Genuss am Übernachtungsplatz habe ich hier meine drei goldenen Tipps für den idealen Zeltplatz aufgelistet.

Meine 3 Tipps für den idealen Zeltplatz:

  1. Am Wasser aber nicht zu nah (rund 200 Meter Abstand)
    Es ist immer sinnvoll unseren Platz zum Übernachten in der Nähe einer sauberen Wasserquelle zu haben. Das kann ein See sein, oder ein vorbeilaufender Bach. 

    Die Wasserstelle dient uns als Trinkwasser (vorher erkundigen, ob das Wasser auch genießbar ist) als Waschplatz und für unser Nutzwasser.

    Alleine um unser Essen zuzubereiten benötigen wir Wasser, für’s Zähneputzen, für den Abwasch benötigen wir zusätzliches Wasser. Um diese Mengen nicht weit schleppen zu müssen, hilft die Nähe zum Wasser.

    Wir lagern am besten rund 200 Meter entfernt vom Wasser. Sind wir zu nahe, werden wir abends meist von vielen Mücken heimgesucht, es wird feucht, wenn es kühler wird und die Temperatur zieht in Flussnähe schneller an.

  2. Lieber auf einer Erhöhung als in einer Senke übernachten
    So verlockend und windstill es in einer Senke sein kann, so ärgerlicher wird es nachts. Denn in den Senken sammelt sich der Morgentau und abends sammeln sich durch die Windstille vermehrt die Mücken.
  3. Großer Vorteil: Die Morgensonne
    Bei meiner letzten Kajak-Tour ist dieser Tipp mein absoluter Liebling gewesen. Nachts wird jedes Zelt feucht. Sei es durch den Tau oder die Feuchtigkeit, die wir über die Nacht ausatmen. Hat das Zelt freien Blick gen Osten, scheint schon morgens die Sonne darauf und trocknet das Zelt während wir frühstücken. 

    Und noch viel cooler ist es, gerade wenn es kälter ist, dass die Sonne uns schon etwas Wärme ins Zelt bringt. Dadurch ist es nicht so ein große Überwindung aus dem Schlafsack zu klettern und die kalten Klamotten anzuziehen!

Kanu Tour auf der Pegnitz

Gruppenfoto vor der Kajak TourZum ersten Mal, haben die Body-Coaches Doris und Stefan Lutz, Ingeborg Schmid, Christine Scharrer-Nagel und Claus Nagel und Sebastian Scharrer ihre nagelneuen Kajaks auf der Pegnitz zu Wasser gelassen.

Nach der Ankunft ging es heiß her. Auch wenn das Wetter nicht vielversprechend aussah, war an der Einstiegsstelle in Lungsdorf viel los. Vier Gruppen haben Kanus gemietet und konnten es kaum erwarten auf’s Wasser zu kommen.

Wir haben erst mal in aller Seelen-Ruhe die Boote aus ihren Taschen geholt, sie aufgerollt und die Pumpe startklar gemacht. Es sind nämlich Schlauch-Kajaks. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt, als sechs wildgewordene Wassersportler kräftig auf die Pumpen drückten, damit sich der Bootskörper mit Luft füllt.

Hehe, das war ein Aufsehen. Wir sind sogar einmal fotografiert worden
Hehe, das war ein Aufsehen. Wir sind sogar einmal fotografiert worden

Innerhalb von 20 Minuten, waren die Boote aufgeblasen, startklar gemacht und für ein obligatorisches Gruppenfoto trappiert.

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Segeln auf dem Ammersee

Segeln am AmmerseeBei herrlichem Wetter, ging es am letzten Sonntag raus auf den Ammersee. Unsere Freunde Sabine und Tom haben uns zu sich nach München eingeladen, wo wir in zwei Tagen mehr erlebt haben, als hin und wieder in einer Woche.

Begonnen mit einem leckeren Abendessen, ging es am nächsten Tag an den Starnberger See, ab auf einen Dampfer, der den nördlichen Teil einmal umrundet. Nach Sonnenschein und Wolkenschauern sind wir dann noch in München unterwegs gewesen.

Die vier
Die vier am Starnberger See einen Tag vorher

Nach einer fixen Idee mieteten wir uns bei der Segelschule / Bootsverleih Ernst in Utting ein Segelböötchen, wo wir vier ideal Platz gefunden haben.

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