Noch leichter Packen für den Fjäll Räven Classic 2009

Impression Trekking, Zelten, Hiking

Ausruhen am Wasser in SchwedenMeine bislang gemachten Erfahrungen im Trekking-Bereich haben mich bislang immer gut über die Tage geführt. Letztes Jahr waren Jan und ich zehn Tage zusammen mit 9 weiteren Outdoorern im Glaskogen Nationalpark in Schweden unterwegs.

Was wir dabei hatten, ließ keine Wünsche öffen. Allerdings stellt die Classic ganz neue Anforderungen an das Equipment als meine bisherigen Touren. Bei einer Tages-Etappe von rund 28 km ist es wichtig gewicht-optimiert zu packen.

Am besten ist da natürlicht, bei den schwersten Teilen zu beginnen. Dazu gehören Zelt, Schlafsack, Isomatte, Klappspaten, Kocher. Ich denke alleine mit diesen fünf Uttensilien lassen sich gut 3-5 Kilo Gewicht einsparen. Daher habe ich mich für das Fritz Berger Bike [Video] entschieden. Es hat die optimale Größe für eine Person + viel Gepäck, oder 2 Personen mit Daypacks. Dabei hat es nur 2,3 kg Gewicht. Im Gegenzug zu den früher von uns verwendeten Zelten mit 5 – 7 Kilo eine enorme Gewichtsersparnis.

Der zweite Punkt geht an den Schlafsack. Daune ist leichter und komprimierbarer als ein Kunstfaser-Schlafsack.

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Ideal für Solo-Trekker und sogar zu zweit

EsbitkocherIch habe das Set von meiner Freundin für den Fjällräven Classic geschenkt bekommen. Inzwischen hatte ich schon einige Male die Möglichkeit das Kochset aus zu probieren und bin wirklich begeistert.

Ich hatte vorher ein breites, flaches Kochgeschirr, wo gerade bei Solo-Touren viel Wärme verloren ging. (Bei meinen Wintertouren enorm wichtig)

Die Wärmeübertragung mit einem Stück Esbit ist überraschend gut, so dass man sich schnell etwas erwärmen kann. Noch schneller geht es natürlich mit dem sehr hochwertigen Spirituskocher. Der hat so viel Power, dass bei Windstille hin und wieder die Flammen seitlich rauskommen. Das kann man aber mit dem Regulator gut regulieren.

Die Verarbeitung ist top und es passt sogar noch etwas “Ausrüstung” in den zusammengesetzten Kocher. Wie der kleine Dosenöffner, Feuerzeug, vakuum-verpackte Steichhölzer, kleines Salz.

Super durchdacht.

Ein echter Allrounder

Ein Spork für alle FälleDen Spork habe ich von meinem Schatzi extra für die FjällRäven Classic bekommen. Er vereint Funktionalität mit absoluter Leichtigkeit 🙂

Ich finde es super, dass sie unterschiedliche Farben haben. Dadurch kennt man sie beim “Gruppenurlaub” gut auseinander.

Die Formgebung finde ich super, egal mit welcher Seite man isst, der Spork liegt gut in der Hand. Wie das “Messer” funktioniert, kann ich leider nicht sagen, weil ich eh immer mein Taschenmesser in der Hose habe.

Auch das Kochen übersteht der Spork ohne zu zucken. Er verträgt die Hitze sowohl beim Umrühren, als auch beim Fleischwenden am Grill. Schön ist auch, dass er nicht irgendwie weicher wird, wenn er sich erwärmt.

Bin sehr zufrieden. Und auch wenn die Gewichtsersparnis beim Besteck nicht so stark ins Gewicht fällt, gefällt mir es, dass er nur 20g wiegt 🙂

Ich komme gerade (15.08.2009) von meiner 11 tägigen Tour aus Schweden zurück. Hier hat der Spork zeigen können, was er kann. Und ich kann bestätigen, dass er sich auch im Langzeit-Einsatz bewährt. Sogar zum Polar-Bröd Schmieren, ist er hervorragend geeignet, wie das Foto beweist.

Kleiner Held an der Dose

DosenoeffnerDer Coghlans Dosenöffner ist wohl der kleinste seiner Art. Er ist aber nicht weniger flink, wenn es ans Werk geht.

Ich habe ihn mir extra für meine Light-Weight Trekking Touren gekauft. Bislang hatte ich einen “normalen” von der Ikea. Der Nachteil daran war eindeutig seine Größe. In meinem breiten, flachen Kochgeschirr war das noch kein Problem. Seit dem ich aber das geniale Esbit Kochset von meiner Freundin geschenkt bekommen habe, war dafür einfach kein Platz mehr. – Gut so –

Ich kannte den Dosenöffner schon von meinem Onkel und war damals schon fasziniert, wie schnell man damit seine Dose aufbekommt.

Da bei dem Set gleich zwei Dosenöffner dabei sind, verrichtet einer seinen Dienst beim mir Zuhause in der Küche, der andere liegt im Kochset bereit.

Was ich schön fände, wäre eine art Holster für den Kleinen. Der Zahn klappt nämlich ungehindert auf und kann sich ganz schnell verhädern, wenn man ihn bspw. direkt im Rucksack oder einem Stoffbeutel transportiert.

Als Abhilfe dient da ein kleines Stück Panzertape, das man zur Fixierung während des Transports dran macht und bei der Verwendung gut wieder abziehen kann.

Findiges Gadged