Kletter Spezial – Friends und Camalots

Friends sind die spektakulär aussehenden mobilen Sicherungspunkte schlecht hin. Ihre charakteristische Form mit den 3 bzw. 4 Halbmond-Elementen sticht einem schon beim ersten Besuch im Kletter-Shop ins Auge.

Ein Friend arbeitet nach einem bestimmten Spreiz Verfahren. Mittels Seilzug lassen sich die Elemente zusammenklappen, so dass man den Friend auch in enge Risse einführen kann.

Lässt man den Seilzug los, spreizen sich die Elemente durch eine Feder gegen die Riss-Innenseiten.

Der Radius der Klemmelemente nimmt von innen nach aussen zu. Kommt Zug auf den Friend, verstärkt sich die Kraft auf die Riss-Innenseiten. Würde der Radius konstant bleiben, würde der Friend einfach aus dem Riss herausrollen.

Diese innovative Form erlaubt es, dass Friends sogar in parallelen Rissen sicheren Halt bieten.

Allerdings haben diese Wunderwerke der Technik auch ihren Preis. Globetrotter hat einige in seinem Sortiment.

Klettertraining für Zuhause

Wer selbst klettert, weiß, wie wichtig kräftige Finger sind. Je kleiner die Griffe werden, desto mehr werden die vorderen Bereiche der Finger gefordert.

Ein praktisches Hilfsmittel zum Training genau dieser „Partien“ ist der Grip-Master von prohands.

Durch die einzelnen Pads wird jeder Finger einzeln trainiert und schon nach wenigen Tagen spürt man den Trainingserfolg.

Wer ein Maximum aus dem Trainingsgerät herausholen möchte, seien die 11 Übungen von Prohands.net ans Herz gelegt.

Wichtig bei diesem Gerät ist die Übung langsam und kontrolliert auszuführen. Und den Druck einige Sekunden zu halten, bevor man wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt.

Mehr Wiederholungen steigern den Trainingseffekt.

Was passt alles in das Combi 359?

Combi 359 Stauraum hintenIn verschiedenen Foren findet man unterschiedliche Meinungen, wie viel Gepäck in das Prijon Kajak Combi 359 passt. Zudem sind Beschreibungen, wie „für’s kleine Gepäck“ oder „Platz ist ziemlich ausreichend“ sehr subjektiv und für den Einzelnen schwer zu deuten.

Daher liste ich hier ein konkretes Beispiel mit detailierten Fotos auf, wo was und wieviel in diesem Kajak (Combi 359 von Prijon) Platz findet. Das Beispiel entspricht mit seiner Ausrüstung und Verpflegung etwa einer fünftägigen Tour und hat sich inzwischen schon mehrere Male als tauglich erwiesen.

Das Prijon Combi hat hinten einen wasserdichten Stauraum. Der Stauraum ist mit einer Größe von 80 Litern angegeben.

Geht man von einer Trekking-Tour aus, genügen 80 Liter auf jeden Fall für mehrere Tage. Nur mit dem Unterschied, dass die großen Gegenstände, wie Zelt oder Isomatte in den Stauraum hinein passen müssen, die sonst außen am Rucksack befestigt werden.

Combi 359 Packsack zwischen FusstuetzenIch habe hin und wieder gelesen, dass das Combi 359 nur für das kleine Tagesgepäck ausreichen würde. Auch nach mehreren Mehr-Tages-Touren auf Regen, Naab und Pegnitz, bin ich nie an die Grenzen des Stauraums gekommen.

Da vorne in der Spitze noch ausreichend Platz für einen 40 Liter Packsack ist, kommt man auf ein Gesamtstauraum von rund 120 Litern. Das sollte auch der ausführlichsten Packliste genügend Raum bieten.

Als Belade-Beispiel finden hinten Zelt, Isomatte und Schlafsack platz. Auf dem ersten Foto ist zu erkennen, dass dazwischen noch genügen Raum ist, um Kocher, Geschirr, Verpflegung / Proviant und etwas Ausrüstung unter zu bekommen.

Zelt und Isomatte werden V-förmig in das Heck geschoben, der Schlafsack liegt quer auf der gegenüberliegenden Lukenseite. Im Zwischenraum lässt sich die Ausrüstung verpackt in einem wasserdichten Packsack unterbringen. Das hat den Vorteil, dass man schnell an die Ausrüstung kommt.

Combi 359 Packsack im BugVorne findet der Packsack mit Klamotten und „Kleinausrüstung“ Platz. Die Fußstützen sind weit genug auseinander, damit der Packsack bequem dazwischen durch passt (Bild 2).

Schiebt man den Packsack ganz nach vorne, müssen nicht mal die Fußrasten verstellt werden. Die Sitzposition bleibt erhalten.

Der Umtragewagen findet hinten auf dem Lukendeckel Platz und wird mit den Clips befestigt.

Fazit:
Das Prijon Combi 359 eignet sich durchaus auch für mehrtägige Touren.

Packliste Trekking für mehrere Tage

Impression Trekking, Zelten, HikingVor jeder Tour stellen sich mir immer wieder die gleichen Fragen:
Was muss alles mit?
Was ist zuviel?
Worauf kann ich verzichten?

Gerade im Verzicht liegt meines Erachtens der Reiz des Lebens in der Natur. Man hat nur dabei, was wirklich notwendig ist. Nichts lenkt ab, von den Erlebnissen in der Natur.

Hier mein Vorschlag an Uttensilien, die mit kommen, auf eine mehrtägige Tour.

Grundsätzliches:

  • Zelt
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Rucksack
  • Notstreichhölzer vakuumverpackt

Kleidung:

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Wasserdichtes Tool-Bag

Tool SetEin was? Werden sich jetzt viele fragen. Ein wasserdichtes Tool-Bag bezeichne ich, als eine Gefrier-Tüte, die die vielen Kleinigkeiten beherbergt, die einem das Leben im Outdoor angenehmer machen.

Ich möchte euch einfach mal meinen Inhalt beschreiben, vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee für euch verwenden.

Ich habe ja schon über die Packliste für Trekking-Touren geschrieben. Die ist soweit auch vollständig. Aber ein paar kleine Helferlein können so manche Situation vereinfachen. Und sind sie auch noch wasserdicht verpackt, dann sind sie auch noch in jeder Situation einsatzbereit.

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Packliste für den Fjäll Räven Classic

Sonnenuntergang in SchwedenIch packe meinen Koffer und nehme mit…
Hier meine Packliste für die FjällRäven Classic. Ich denke diese Anwendung erfüllt die Anforderungen der meisten Trekking Touren. Sie kann natürlich von jedem noch individuell erweitert werden.

Die Liste habe ich nach Wichtigkeit sortiert. Die wichtigsten Ausrüstungs-Gegenstände ganz oben. Die Reihenfolge ist natürlich persönliche Geschmackssache.

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Noch leichter Packen für den Fjäll Räven Classic 2009

Ausruhen am Wasser in SchwedenMeine bislang gemachten Erfahrungen im Trekking-Bereich haben mich bislang immer gut über die Tage geführt. Letztes Jahr waren Jan und ich zehn Tage zusammen mit 9 weiteren Outdoorern im Glaskogen Nationalpark in Schweden unterwegs.

Was wir dabei hatten, ließ keine Wünsche öffen. Allerdings stellt die Classic ganz neue Anforderungen an das Equipment als meine bisherigen Touren. Bei einer Tages-Etappe von rund 28 km ist es wichtig gewicht-optimiert zu packen.

Am besten ist da natürlicht, bei den schwersten Teilen zu beginnen. Dazu gehören Zelt, Schlafsack, Isomatte, Klappspaten, Kocher. Ich denke alleine mit diesen fünf Uttensilien lassen sich gut 3-5 Kilo Gewicht einsparen. Daher habe ich mich für das Fritz Berger Bike [Video] entschieden. Es hat die optimale Größe für eine Person + viel Gepäck, oder 2 Personen mit Daypacks. Dabei hat es nur 2,3 kg Gewicht. Im Gegenzug zu den früher von uns verwendeten Zelten mit 5 – 7 Kilo eine enorme Gewichtsersparnis.

Der zweite Punkt geht an den Schlafsack. Daune ist leichter und komprimierbarer als ein Kunstfaser-Schlafsack.

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Ideal für Solo-Trekker und sogar zu zweit

EsbitkocherIch habe das Set von meiner Freundin für den Fjällräven Classic geschenkt bekommen. Inzwischen hatte ich schon einige Male die Möglichkeit das Kochset aus zu probieren und bin wirklich begeistert.

Ich hatte vorher ein breites, flaches Kochgeschirr, wo gerade bei Solo-Touren viel Wärme verloren ging. (Bei meinen Wintertouren enorm wichtig)

Die Wärmeübertragung mit einem Stück Esbit ist überraschend gut, so dass man sich schnell etwas erwärmen kann. Noch schneller geht es natürlich mit dem sehr hochwertigen Spirituskocher. Der hat so viel Power, dass bei Windstille hin und wieder die Flammen seitlich rauskommen. Das kann man aber mit dem Regulator gut regulieren.

Die Verarbeitung ist top und es passt sogar noch etwas „Ausrüstung“ in den zusammengesetzten Kocher. Wie der kleine Dosenöffner, Feuerzeug, vakuum-verpackte Steichhölzer, kleines Salz.

Super durchdacht.

Ein echter Allrounder

Ein Spork für alle FälleDen Spork habe ich von meinem Schatzi extra für die FjällRäven Classic bekommen. Er vereint Funktionalität mit absoluter Leichtigkeit 🙂

Ich finde es super, dass sie unterschiedliche Farben haben. Dadurch kennt man sie beim „Gruppenurlaub“ gut auseinander.

Die Formgebung finde ich super, egal mit welcher Seite man isst, der Spork liegt gut in der Hand. Wie das „Messer“ funktioniert, kann ich leider nicht sagen, weil ich eh immer mein Taschenmesser in der Hose habe.

Auch das Kochen übersteht der Spork ohne zu zucken. Er verträgt die Hitze sowohl beim Umrühren, als auch beim Fleischwenden am Grill. Schön ist auch, dass er nicht irgendwie weicher wird, wenn er sich erwärmt.

Bin sehr zufrieden. Und auch wenn die Gewichtsersparnis beim Besteck nicht so stark ins Gewicht fällt, gefällt mir es, dass er nur 20g wiegt 🙂

Ich komme gerade (15.08.2009) von meiner 11 tägigen Tour aus Schweden zurück. Hier hat der Spork zeigen können, was er kann. Und ich kann bestätigen, dass er sich auch im Langzeit-Einsatz bewährt. Sogar zum Polar-Bröd Schmieren, ist er hervorragend geeignet, wie das Foto beweist.