Tag 8 in Nordschweden – Das Leben mit Gold in Abisko

Trekkers InnNachem wir unsere Goldmedaille überreicht bekommen haben, legten wir erstmal unsere liebgewonnenen Rucksäcke ab und ließen die Atmosphäre etwas wirken. Zirka alle fünf Minuten kamen weitere Finalisten. Alle wurden mit dem gleichen, warmen und herzlichen Applaus begrüßt. Nur diesmal klatschten wir mit. Jedes mal, wenn der Zeileinläufer den Applaus gehört hat, sah man, wie er dadurch Kraft schöpfte. Einige fingen regelrecht an zu rennen um das Ziel noch schneller zu erreichen.

Es ist schön zu sehen, dass sich alle Teilnehmer gegenseitig unterstützen. Und was mich noch mehr freut ist, dass trotz der großen Teilnehmerzahl von rund 2000 Startern kein noch so kleines Fitzelchen Müll auf der Strecke zu sehen war. Es sehen also die Teilnehmer als selbstverständlich an, die Natur zu achten und zu ehren.

Warmes Fußbad

Die super durchdachte Organisation von Fjällräven hörte auch hier nicht auf und zeigte sich in liebevollen Kleinigkeiten.

so konnten die Teilnehmer ihre geplagten Füße in ein belebendes Fußbad stecken und sich dabei die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Massage nach 110 Kilometern

Zwei Zelte weiter, stand in großen Lettern “Massage”. Und das ist ernst gemeint. Von ausgebildeten Masseurinnen und Masseuren, konnte man sich die letzten Verspannungen vertreiben lassen, die man auf dem Weg aufgebaut hat.

Trotz der großen Teilnehmerzahl ist der Fjällräven Classic ein gut durchdachter und dennoch angenehmer Event für jeden Einzelnen.

Am Abend lassen wir den Classic bei einem Rentier Wrap und einem schwedischen Bier ausklingen. In der Tombola gibt’s allerhand zu gewinnen und die Band macht Stimmung bis tief in die Nacht hinein.

Band im Trekkers Inn