Kletterschuhe reparieren lassen – Geht das?

Kletterschuhe kaputt

Wer viel klettert weiß, dass gerade das Hallenklettern den Gummi der Kletterschuhe enorm belastet und abreibt.

Nach einiger Zeit wird die Sohle dünner, die Kanten runder und plötzlich ist die Schuhspitze durch.

Was tun? Kann man einen Kletterschuh reparieren lassen? Wer kann Kletterschuhe neu besohlen? Die Spitzen von Kletterschuhen erneuern, geht das?

Ich bin zu einem Schuhmacher gefahren, der es wissen muss. Die Schuhmacherei Seitz in Hersbruck repariert und besohlt schon seit knapp 20 Jahren kaputte Kletterschuhe.

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Idealer Regenschutz beim Kanufahren

Kajakfahren in Glaskogen

Kajakfahren in GlaskogenEs kann immer mal sein, dass es regnet. Ist es durch den Wetterbericht schon ab zu sehen, fährt man einfach nicht los. Erwischt es einen unterwegs, ist man besser gerüstet.

Mit einer „normalen“ Regenbekleidung kommt ihr da nicht weit. Ich würde euch einen Poncho empfehlen. (Für jeden Einen)

Unter dem Poncho ist man auch im sitzen 100% trocken. So lässt sich eine schlecht Wetter Periode mit besserem Gemüt überstehen. Bis auf die Haut nass zu sein, ist nicht Jedermanns Sache und trägt auch nicht zur guten Stimmung bei.

Klar kann man für einen Poncho auch ordentlich Geld zahlen. In den meisten „Urlaubs“-Fällen würde ich allerdings ganz einfache „Notfall-Ponchos“ empfehlen. Die kann man zwar nach zwei Tagen Benutzung wegwerfen, aber dafür kostet einer auch nur 2 EUR. (bsp. Karstadt)

Mit einem Poncho lässt sich auch ein ganzer Regen-Tag im Kanu „aussitzen“. -> Wenn es sein muss.

Nur so als Tipp 🙂

Kajak Tour auf der Naab

Die Naab genießen - Beine hoch legen

Zeltplatz_an_der_NaabDie Kajak Tour auf der Naab startet in Schwandorf und endet in Pielenhofen. Die Strecke von 45 km lässt sich innerhalb von zwei Tagen fahren.

Bootswandern auf der Naab ist nicht auf zwei Tage beschränkt. Startet man beispielsweise in Luhe-Wildenau und fährt bis Regensburg / Mariaort, hat man über 90km Fluss vor sich, die man auf 5 Tages Etappen aufteilen kann.

Ganz zu Beginn empfehle ich jedem, der diese Tour machen möchte, den ausführlichen Ratgeber des Tourismusverbandes Ostbayern e.V., der kostenlos auf der Webseite von Ostbayern-Tourismus angefordert werden kann.

Startpunkt meiner Tour ist Schwandorf. Genauer am Kanu-Club Schwandorf. Hier durfte ich freundlicher Weise auch mein Auto parken.

Bis zum geplanten Etappenziel zwischen Teublitz und Burglengenfeld sind 4 Wehre zu überwinden. 2 davon können mit einem Einerkajak befahren werden.

Die Strömung ist angenehm und die Landschaft ähnlich schön wie bei einer Fahrt auf dem Regen. Einzig das Kohlekraftwerk in Dachelhofen stört den ungetrübten Landschaftseindruck.

Schon nach einigen Kilometern ist es wieder aus dem Blickfeld und die Naab formt ungehindert die Landschaft.

Die Naab genießen - Beine hoch legenDie erste Tagesetappe bis kurz vor Burglengenfeld ist 23km lang. Durch die angenehm zügige Strömung kann man sich auch mal treiben lassen und die „Beine hochlegen“.

Genau zwischen Teublitz und Burglengenfeld liegt der kleine Campingplatz von Otto Pilz. Sehr familiär und unweit vom Naturbad Saltendorf. Ein idyllischer Ort zum Wohlfühlen.

Teublitz ist gut zu Fuß erreichbar und man hat in rund 1,5km Entfernung zwei große Supermärkte um Proviant oder etwas Frisches einzukaufen.
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Der Salewa Mountain Guide 38 Pro im Test

Salewa Mountain Guide 38 Pro

Wow, mehr halten als vorher versprochen. So sollte es immer sein.

Der Salewa Mountain Guide 38 Pro ist speziell für den alpinen Einsatz ausgelegt. Halterungen für Eispickel, Ski, Schneeschaufel sind ebenso vorgesehen, wie ein seitlicher Eingriff um direkt an das Material im Rucksack ran zu kommen.

Pause auf dem Rotwandhaus

Der erste Eindruck

Der Mountain Guide Pro hat eine solide Verarbeitung und ist durchdacht entworfen. Zum Beispiel hat er 3 Features, die in der Produktbeschreibung gar nicht aufgelistet sind:

  1. Es ist ein Netz für die Helmhalterung dabei
  2. Zwei zusätzliche Packriemen
  3. Eine Rückenplatte, die individuell an den Rücken des Trägers angepasst werden kann

So etwas finde ich sehr erfreulich.

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Oritk Tupek „Biwak-Zelt“ Test

Ortik Tupek Biwak Zelt

Ortik Tupek Biwak ZeltEine wirklich findige Idee. Innerhalb kürzester Zeit ist man vor Wind und Wetter geschützt.

Das Tupek ist eine Mischung aus Biwak-Sack und Zelt. Es ist für den Alpinen Einsatz entwickelt und soll 2 Personen im Falle eines Wetter-Umschwungs oder einer notwendigen Übernachtung von äußeren Einflüssen schützen.

Struktur bilden dabei die beiden Insassen. Sie lehnen sich beide gegen die Innenwand und stabilisieren sich dadurch gegenseitig.

Eine Mahlzeit lässt sich so unabhängig vom Wetter zubereiten.

Ist man alleine unterwegs übernimmt der Rucksack den Counterpart und stabilisiert so den Innenraum. Oder man baut das Tupek mit Hilfe von Wanderstöcken auf. Es erhält dadurch mehr Struktur und steht von alleine.

Das Tupek ist erstaunlich geräumig. Wird es „mit Struktur“ aufgebaut, kann der neue seitliche Eingang genutzt werden, was es schon fast zu einem Zelt werden lässt.

Der seitliche Eingang ist neu bei diesem Modell dazu gekommen. Für meinen Geschmack eine sinnvolle Erweiterung.

Anders als in dem Video, werden die Wanderstöcke nun aussen befestigt. Aber mir persönlich genügt der große Trekking Rucksack als Platzhalter um kurz Unterschlupf zu suchen.

Einziges Manko ist der Packsack. Es ist wirklich mühsam, das gesamte Material da wieder rein zu stopfen. So schnell der Aufbau geht und man geschützt ist, umso länger brauche ich, um das Tupek wieder zu verpacken.

1-2 cm mehr Höhe vom Packsack und es würde sich mit Leichtigkeit verstauen lassen.

Fazit: Das Tupek wird sehr sicher meinen Biwaksack auf den nächsten Touren ersetzen.

Kamera Akku richtig laden und lagern

In den heutigen Kameras finden meist Li-Po (Lithium-Polymer) Akkus Verwendung. Sie sind leistungsfähig und haben keinen Memory-Effekt mehr.

Wurden herkömmliche Akkus früher nicht komplett entladen und dann wieder frisch aufgeladen, verlor der Akku an Leistung. Er hat einfach nicht mehr so lange gehalten. Das gehört jetzt der Vergangenheit an.

Doch leider haben Li-Po Akkus ein anderes Problem. Sie verkraften keine Tiefen-Entladung. Das heißt der Akku sollte regelmäßig geladen werden.

Liegt er nur „rum“ entlädt er sich langsam aber stetig. Daher kann es sein, dass ein Li-Po Akku, der längere Zeit nicht in Benutzung war, genau dann seinen Dienst versagt, wenn es darauf ankommt.

Damit Ihnen das nicht passiert gibt es folgenden Tipp.

Li-Po Akkus vor dem Lagern aufladen

Wird der Akku vor einer längeren Benutzungspause geladen, dauert es länger, bis er in den kritischen Zustand der Tiefen-Entladung kommt. Dadurch lebt er länger und Sie haben länger Freude daran.

Also nehmen Sie sich nach dem Urlaub die Zeit und laden alle Akkus noch mal auf, bevor die Kamera in der Schublade verschwindet.

Klettern auf Mallorca – Cala Magraner


Cala Magraner zählt wohl zu den eindrucksvollsten Kletterfelsen für Genusskletterer.

Einige Touren starten direkt über dem Meer. Was mich total fasziniert.

Die Bucht ist ideal für Familien und alleine bis zu 6a+ gibt es 29 erstklassige Routen.

Ganz klar einer meiner Favoriten…

Die Bucht liegt im Osten der Insel. Südlich von Cala Ratjada. Startet man in Palma Nova, dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Eine gute Möglichkeit, das Innere der Insel auf sich wirken zu lassen.

Auch wenn es offiziell keine Autobahn von Palma nach Manacor gibt, ist die Schnellstraße super ausgebaut und auf 2 Spuren geht es schnell voran.

Der Zustieg zur Bucht dauert gute 25 Minuten. Allerdings lohnt sich jeder Meter. Die Routen sowie das gesamte Ambiente entschädigen schon nach den ersten Minuten. Mit fast 30 Routen im unteren Schwierigkeitsbereich kann man hier leicht mehr als einen Tag verbringen.


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Klettern auf Mallorca – Puig De Garaffa


Sektor Solarium. Der Name ist Programm.

Dieser Sektor ist windgeschützt und Schatten muss man lange suchen.

Die Routen sind abwechslungsreich und man darf hin und wieder kräftig zupacken.

Das Klettergebiet Puig de Garaffa liegt nur wenige Kilometer südlich von Andratx. Der Parkplatz ist direkt von der Autobahn erreichbar. Die Abfahrt kann man schnell übersehen, aber Möglichkeiten zum Wenden gibt es innerhalb weniger hundert Meter.

Nachdem das Auto abgestellt wurde, geht es zirka 15 Minuten bergauf. Sektor Solarium liegt rechterhand. Die „schweren“ Sektoren linkerhand.

Puig de Garaffa wartet gleich mit 30 kletterbaren Routen bis 6a+ auf. Im Sektor Solarium sind es gut 10 Stück.

Wichtig ist, viel Zeit zum Genießen und Schauen ein zu planen, denn der Blick auf Santa Ponsa, Andratx und das Meer ist atemberaubend.


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Klettern auf Mallorca – Sestret


Sestret bietet ein unglaubliches Angebot an Routen. Vom 3. bis zum 8. Schwierigkeitsgrad ist alles dabei.

Das Gestein und die Absicherung sind gewohnt gut und in S‘estret kann man ebenso auf Platten schleichen wie auch wirklich steile, pumpige Routen punkten.

Das Klettergebiet liegt etwa 25 km nördlich von Palma.

Der Zustieg von 10 ohne nennenswerte Steigung führt direkt zum Sektor Mario mit fast schon Franken Jura typischen Touren.

Gute 20 Routen gibt es zu punkten. Da muss man Prioritäten setzen oder früh aufstehen.

Besonders zu empfehlen ist die etwas verwunschen wirkende Stadt Valldemossa, die keine 5 Autominuten nördlich liegt.


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