Anleitung um deinen Hobo Kocher einfach anzuzünden

Brennende Bushbox

Egal ob mit dem Kanu, zu Fuß oder mit dem Rad. Auf einer Outdoor Tour, die länger als einige Stunden geht ist irgendwann auch das Essen ein Thema. Und ein besonderes Highlight ist da natürlich eine warme Mahlzeit. Unter freiem Himmel zubereitet und nach den Strapazen der Tour schmeckt es gleich doppelt so lecker.
Die Auswahl an Outdoor Kochern für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke ist riesig.

Es gibt Gas-, Spiritus-, Benzin- oder Esbitkocher. In den letzten Jahren wurden aber vor allem Holzkocher (sogenannte Hobos) immer beliebter.

Gründe für einen Hobo gibt es viele. Die meisten nutzen einen Holzkocher, weil ein echtes Feuerchen einfach gemütlich und etwas ursprüngliches ist. Aber nicht überall kann man gleich ein Lagerfeuer entfachen. Und um auf einem offenen Feuer kochen zu können braucht es mehr als nur brennendes Holz. Der Topf oder die Pfanne muss ja irgendwo sicher stehen können.

Da ist ein Hobo die perfekte Mischung aus Lagerfeuerfeeling, einer recht sicheren Feuerstelle und dem Komfort eines Campingkochers mit Auflage für Topf und Pfanne.

Ich möchte euch heute in zwei Varianten zeigen, wie ihr euren Hobo in wenigen Minuten einsatzbereit habt.

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Morakniv – Ein treuer Begleiter

Improvisiertes Schneidebrettchen

Noch vor einem Jahr hätte ich mir nie vorstellen können, ein feststehendes Messer mit auf Tour zu nehmen. Zu praktisch ist doch ein schweizer Taschenmesser. Klein handlich und mit vielen Funktionen.

Durch die Videos der Naturensöhne bin ich auf „das Mora“ aufmerksam geworden. Der Klassiker von Morakniv, der schwedischen Schmiede, die sich seit 1891 auf skandinavische Messer spezialisiert hat. Das Mora Gürtelmesser fällt optisch nicht wirklich ins Auge. Ein Griff aus Plastik eine Klinge aus Carbonstahl statt aus Edelstahl, eine Scheide aus Kunststoff.

Bei einem Preis von 10.- EUR bis 15.- EUR fiel die Entscheidung aber leicht, dem ganzen eine Chance zu geben.

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Kienspan suchen und finden – Super Zunder fürs Lagerfeuer

Yes, gefunden

Ein Lagerfeuer ist immer ein Highlight, wenn wir unterwegs sind. Es wärmt, man kann minutenlang einfach nur in die Flammen schauen und sogar bei Regen hebt es merklich die Gemüter, sobald die Flammen lodern.

Zu Beginn meiner Touren haben wir meistens eine Esbittablette und ein Feuerzeug als Feuerstarter mitgenommen. Das funktioniert zwar, aber ich wollte schon immer mal Feuer „machen“. Das heißt maximal mit einem Funkenstahl erst eine Glut erzeugen und diese dann Schritt für Schritt zu einer Flamme ausbauen. Zu dieser Art des Feuer machens gibt es bald einen separaten Artikel.

Hat man den richtigen Zunder, kann man sogar mit einem Funkenstahl binnen Sekunden ein Feuer starten. Zunder ist ein Material, welches sich schon mit wenigen Funken entzündet oder glimmt. Ich sammle meinen Zunder fürs Lagerfeuer meistens direkt auf der Tour. Es macht aber auch durchaus Sinn, seinen Zunder in einer wasserdichten Box dabei zu haben, falls es auf dem Weg nichts zu holen geben sollte.

Ich möchte euch hier zwei meiner Favoriten vorstellen und euch zeigen, wie ihr diese Zunder „ernten“ könnt.

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Mit den Kindern unterwegs – Vater-Sohn-Zelten

Die erste Übernachtung im Zelt

„Papa, gehen wir mal wieder zelten?“

Es ist inzwischen über 6 Monate her, aber die Erinnerungen scheinen ihm immer noch präsent zu sein. Dabei war er zum Zeitpunkt unserer Tour gerade einmal 2 1/2 Jahre alt.

Der letzte Sommer lud durch sein dauerhaft sonniges Wetter dazu ein, viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Es war auch Nachts relativ warm und man hatte quasi eine Garantie für trockene Tage.

Ideale Bedingungen für die erste Vater-Sohn-Zeltübernachtung

Für mich ist es immer wieder überraschend, wie viel Gepäck man mitnehmen muss, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind.

Alles kann der Papa nicht tragen. Damit aber trotzdem jedes Teil mit auf den Berg kommt, haben wir kurzerhand unseren Leiterwagen beladen. Ich liebe diese Dinger. Man hat so viel Platz, dass ohne Probleme auch mal ein müder Passagier mit einsteigen kann.

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Neues Bergzeit Gewinnspiel im Februar

Bergzeit Gewinnspiel im Februar - Salewa

Auch diesen Monat hat Bergzeit wieder ein interessantes Gewinnspiel am Start. Ich selbst bin ein großer Fan von Salewa und verlinke es euch daher: Hier geht’s zum Bergzeit Gewinnspiel.

Zu gewinnen gibt es Skitouren-Ausrüstung im Wert von über 500.- EUR.

Wer mehr lesen möchte, was ich zum Beispiel über meinen Salewa Mountain Guide Pro berichten kann, den empfehle ich folgenden Artikel. Wenn ihr Interesse an Feedback zum Klettersteig-Set, oder Kletterrucksack der Südtiroler Outdoormarke hat, kann mir gerne in die Kommentare schreiben.

PS: Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 28.02.2019 – Viel Glück

Draußen schlafen, wenn es bitter kalt ist

Für die einen sind Minusgrade und Schnee nervig und unangenehm. Für andere ist der Winter die Zeit der klaren Luft, atemberaubend verschneiten Landschaften und einer Fülle an Outdooraktivitäten, die nur in der kalten Jahreszeit möglich sind.

Heute möchte ich euch 10 Tipps geben, wie ihr im Winter draußen gut schlafen könnt und es vermeidet bei Temperaturen unter 0°C zu frieren. Denn eine Übernachtung in Schnee und Eis ist eine ganz besondere Erfahrung, an die man sich lange erinnern und davon erzählen wird.

Für den, der noch nie daran gedacht hat, im Winter eine Nacht im Freien zu verbringen, wird diese Idee verrückt klingen. Werden aber ein paar Dinge beachtet und ist man mit der richtigen Ausrüstung unterwegs, garantiere ich euch ein unvergessliches Erlebnis und ich bin mir sicher, es wird nicht eure letzte Winterübernachtung bleiben.

Schlafsack in den Packbeutel stopfen

Der richtige Lagerplatz

Bevor wir uns über die Ausrüstung für so eine Unternehmung unterhalten, sollten wir uns zuerst über den Lagerplatz Gedanken machen. Das schöne am Winter ist, dass wir uns mit dem vorhandenen Schnee quasi jede erdenkliche Lagerstätte bauen können. So können wir uns problemlos auch an exponierten Stellen mit einer tollen Aussicht auf die Nacht vorbereiten.

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Eifelcrafting – 24h Overnighter in traumhafter Landschaft

Bushcraft Tour im Mittelgebirge zwischen Achen, Trier und Koblenz. Im November war es endlich wieder soweit. Die rießigen Wälder der Eifel waren das Ziel, Nachts sollten die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt liegen und es galt, die neue Ausrüstung zu Testen.

Dieses Mal ging es nicht darum, viele Kilometer zurück zu legen, sondern eher um eine Auszeit mit leckerem Essen, sammeln von Kienspan und Harz und Lagerleben.

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Immer dabei – Das Fiskars Beil X5

Auf einer ordentlichen Bushcraft-Tour kommt es nicht auf jedes Gramm an. Vielmehr geht es um einen erlebnisreichen Aufenthalt in der Natur. Anders als beim Survival geht es beim Bushcrafting nicht ums „Überleben in der Natur“, sondern ums „Leben in der Natur“.

Damit die Auszeit angenehm gestaltet werden kann, greife ich gerne auf Hilfsmittel zurück. Da gehört zum Einen ein ordentliches Messer dazu und seit einiger Zeit auch eine Säge und ein kleines Beil.

Anfangs war ich skeptisch, ob ein Beil in dieser Größe tatsächlich nützlich ist. Das handliche Beil X5 von Fiskars* hat mich aber schon nach den ersten Einsätzen überzeugt.

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Die 9 besten Zeltplätze beim Fjäll Räven Classic

Nach 4 Starts beim Fjäll Räven Classic wurden die 9 besten Zeltplätze gekürt. Bei den Zeltplätzen wurde immer auf Folgendes geachtet:

  • Fließend Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen in der Nähe
  • „Exponiert“ und mit Morgensonne damit das Zelt schnell trocknet
  • Tolle Aussicht
  • Ausreichende Entfernung zum Trail
  • Weit weg von anderen Zelten

Einzige Ausnahme bildet der Zeltplatz kurz vor dem Checkpoint Kieron. Die Aussicht auf den Abiskojaure ist so atemberaubend, dass man gerne den 1km Fußmarsch runter zum Fluss in Kauf nimmt, um Wasser für den Abend zu holen.
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