Die 9 besten Zeltplätze beim Fjäll Räven Classic

Nach 4 Starts beim Fjäll Räven Classic wurden die 9 besten Zeltplätze gekürt. Bei den Zeltplätzen wurde immer auf Folgendes geachtet:

  • Fließend Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen in der Nähe
  • “Exponiert” und mit Morgensonne damit das Zelt schnell trocknet
  • Tolle Aussicht
  • Ausreichende Entfernung zum Trail
  • Weit weg von anderen Zelten

Einzige Ausnahme bildet der Zeltplatz kurz vor dem Checkpoint Kieron. Die Aussicht auf den Abiskojaure ist so atemberaubend, dass man gerne den 1km Fußmarsch runter zum Fluss in Kauf nimmt, um Wasser für den Abend zu holen.
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Faszinierende Kombination – Nortik Scubi 1

Der Transport eines Kajaks ist meist die größte Herausforderung und lässt nicht wenige davor zurückschrecken, in diesen wunderschönen Sport einzusteigen.

Neben dem Kajak selbst kommt noch ein Dachgepäckträger und man braucht immer eine Möglichkeit vom Ende der Tour zum Einstiegsort zurück zu kommen.

Ganz anders geht es mit dem Nortik Scubi. Eine Kombination aus Falt- und Aufblaskajak mit enorm geringem Gewicht.

Nortik_Scubi_1_Overview

Überraschende Eigenschaften

Bei einer ersten Testfahrt besticht das Scubi durch seine Spurtreue und Geschwindigkeit, die man sonst bei aufblasbaren Kajaks schmerzlich vermisst.

Auch kleine Aufsetzer am Grund oder Kontakt mit im Wasser schwimmenden Baumstämmen verkraftet die Aussenhaut ohne Probleme.

Ab einer Größe von 1,80m ist das Scubi allerdings nicht mehr bequem, da die Luftelemente den vorderen Fußraum stark einschnüren. Bis zu dieser Größe ist der Sitzkomfort allerdings erste Sahne.

Der Aufbau und Abbau

Durch die mitgelieferte Aufbauanleitung ist das Kajak innerhalb weniger Minuten fertig. Einzig das erste Mal geht es etwas schwer, weil sich die Außenhaut erst im Laufe der Zeit an die Spannung “gewöhnt”.

Beim zweiten Mal klappt der Aufbau schon besser und innerhalb von 15 Minuten ist das Scubi fertig für die Tour.

Die Entwickler vom Scubi haben sich wirklich was einfallen lassen. 9kg Gewicht, kleines Packmaß und solch gute Fahreigenschaften lassen sich sonst nur schwer vereinbaren. Einzig in eine größere Packtasche hätten die Entwickler 5 Euro mehr investieren sollen. Das Kajak nach der Fahrt wieder zurück in die Packtasche zu bringen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Nortik_Scubi_Aufbau

Einsatzgebiet

Für Tagestouren ist das Scubi wie geschaffen. Nach dem Feierabend mit dem Zug zum Einstieg und ein paar ruhige Stunden auf dem Fluss genießen.

Für Touren über mehrere Tage ist das Scubi nicht geeignet. Platz für Gepäck ist hinter der Lehne, etwas vorne an den Füßen und oben an Deck. Für Zelt, Isomatte und Schlafsack genügt es allerdings auf keinen Fall. Eventuell für Ultra-Leichtgewicht-Zelter…?

Fazit

Die Kombination aus Falt- und Aufblaskajak hat mit dem Scubi zu einer gerade mal 9kg schweren, mobilen Lösung mit sehr guten Fahreigenschaften geführt. Bis auf die zu kleine Packtasche haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet.

Das Nortik Scubi gibt’s bei Globetrotter oder direkt beim Entwickler.

Auch das Kanumagazin hat das Scubi schon getestet.

Stinkende Kletterschuhe reinigen

Kletterschuhe_reinigenKletterschuhe haben direkten Hautkontakt, werden lange getragen und wenn sie getragen werden, schwitzt der Träger meist ordentlich.

Auf Dauer kann das nicht gut gehen und der sauberste Fuß verleiht dem Schuh irgendwann eine stinkende Duftnote.

Schuhdeos helfen da meist nur kurzfristig oder gar nicht. Ich habe auch probiert, die Schuhe im Gefrierfach ein zu frieren. Das klappt gut. Allerdings ist der “Nährboden” für die Bakterien danach immernoch vorhanden und nach dem nächsten Mal tragen, futtern die neu hinzu gekommenen Bakterien wieder und pupsen fleißig vor sich hin.

Ich war auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung.

Dieser Tipp reinigt stinkende Kletterschuhe gründlich und langanhaltend

Die Schuhe in einen Eimer mit heißem Wasser und ausreichend Spülmittel geben. Vorher die Schuhe so weit wie möglich auf machen (Schnürsenkel entfernen, Klettverschlüsse aus den Ösen ziehen).

Die Schuhe 2 Stunden einweichen lassen und hin und wieder im Eimer hin und her schwanken.

Das Spülmittel löst Fett und damit auch den Nährboden der “pupsenden” Bakterien.

Ich habe zum Spüli noch etwas Orangen-Reiniger-Konzentrat dazu, dass gibt einen angenehm frischen Duft.

Nach dem Einweichen gründlich unter fließendem, lauwarmen Wasser abspülen und mindestens 3 besser 5 Tage trocknen lassen.

Beim Trocknen die Schuhe einfach in den Raum stellen. Nicht auf die Heizung oder in die Sonne legen sonst wird das Leder hart.

Nachdem die Schuhe wieder trocken sind, fühlen sich die Schuhe ordentlich eng an. Aber nach dem ersten Mal Tragen legt sich das wieder und die “Geschmeidigkeit” kommt zurück.

Kletterschuhe reparieren lassen – Geht das?

Kletterschuhe kaputtWer viel klettert weiß, dass gerade das Hallenklettern den Gummi der Kletterschuhe enorm belastet und abreibt.

Nach einiger Zeit wird die Sohle dünner, die Kanten runder und plötzlich ist die Schuhspitze durch.

Was tun? Kann man einen Kletterschuh reparieren lassen? Wer kann Kletterschuhe neu besohlen? Die Spitzen von Kletterschuhen erneuern, geht das?

Ich bin zu einem Schuhmacher gefahren, der es wissen muss. Die Schuhmacherei Seitz in Hersbruck repariert und besohlt schon seit knapp 20 Jahren kaputte Kletterschuhe.



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Idealer Regenschutz beim Kanufahren

Kajakfahren in GlaskogenEs kann immer mal sein, dass es regnet. Ist es durch den Wetterbericht schon ab zu sehen, fährt man einfach nicht los. Erwischt es einen unterwegs, ist man besser gerüstet.

Mit einer “normalen” Regenbekleidung kommt ihr da nicht weit. Ich würde euch einen Poncho empfehlen. (Für jeden Einen)

Unter dem Poncho ist man auch im sitzen 100% trocken. So lässt sich eine schlecht Wetter Periode mit besserem Gemüt überstehen. Bis auf die Haut nass zu sein, ist nicht Jedermanns Sache und trägt auch nicht zur guten Stimmung bei.

Klar kann man für einen Poncho auch ordentlich Geld zahlen. In den meisten “Urlaubs”-Fällen würde ich allerdings ganz einfache “Notfall-Ponchos” empfehlen. Die kann man zwar nach zwei Tagen Benutzung wegwerfen, aber dafür kostet einer auch nur 2 EUR. (bsp. Karstadt)

Mit einem Poncho lässt sich auch ein ganzer Regen-Tag im Kanu “aussitzen”. -> Wenn es sein muss.

Nur so als Tipp :-)

Protein-Shake und Power-Gel im Test

RunningWer sich viel bewegt, braucht viel Energie. Eine ausgewogene Ernährung liefert wichtige Bausteine wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette.

Kohlenhydrate werden bei sportlichen Aktivitäten bevorzugt verbrannt. Kohlenhydrate sind der schnell verfügbare Treibstoff. Kohlenhydrat-Lieferanten sind zum Beispiel Produkte aus Mehl, Vollkorn, Kartoffeln und Zucker. Zucker liefert besonders schnellen Energie-Nachschub. Nicht umsonst gibt es so viele zuckerhaltige Sportgetränke und Traubenzucker Stückchen.

Der Nachteil an diesem schnellen Nachschub ist, dass er nicht von Dauer ist. Die Leistungskurve nimmt schnell zu aber ebenso schnell wieder ab.

Wer beim Sport oder unterwegs Energie benötigt, sollte vorausschauen und regelmäßig Energie zuführen.

Die Mischung macht’s

Nicht nur Kohlenhydrate werden verbraucht. Wir verlieren auch Feuchtigkeit und Mineralien (Elektrolyte) durch unseren Schweiß. Daher sollte jede Ergänzung während des Sports beide Bereiche abdecken. Kohlenhydrate und Mineralien.

Nach der Tour ist vor der Tour

Ob wir Klettern, in den Bergen unterwegs sind oder auf einem Fluss die Natur genießen, unsere Muskeln leisten Höchstarbeit. Nach der Tour ist Zeit für die Regeneration. Ihr Baustein um leistungsfähig zu bleiben oder sogar zu wachsen sind Proteine.

Proteine sind speziell in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Bohnen und Nüssen vorhanden.

Hin und wieder genügen die natürlichen Lieferanten nicht aus, oder sind auf Tour zu unhandlich. Daher haben wir nach Möglichkeiten gesucht, den Körper auch bei intensiven Belastungen ausreichend zu versorgen.

Der Test

Mit freundlicher Unterstützung durch www.thenutritionshop.de haben wir zwei Energie-Lieferanten in der Praxis testen können.

  1. PowerBar Power Gel
  2. Body Attack Power Protein 90

PowerBar Power Gel

PowerBarPowerGelDas zum Test überlassene Power Gel in der Geschmacksrichtung “Red Fruit” ist wirklich nur für intensive Belastungsphasen gedacht. Im Test beim schnellen Langlaufen, mit viel Schweißverlust hat der zusätzliche Koffeinanteil seine Wirkung entfalten können.

Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig, da das Gel nicht wie erwartet süßlich schmeckt, sondern salzig.

Wichtig bei der Einnahme des Power Gels ist die ausreichende Wasser Zufuhr. Angegeben sind mindestens 150ml Wasser pro Beutel und 20-45 Minuten. Bei intensiver Belastung sollte es jedoch weitaus mehr sein.

Body Attack Power Protein 90

BodyAttackPowerProteinFür die Muskelregeneration nach der Beanspruchung haben wir das Protein Pulver “Body Attack Power Protein 90″ von www.thenutritionshop.de in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen bekommen.

Ein 15g Beutel wird in 150ml Milch eingerührt und nach dem Sport getrunken. Der Geschmack ist sehr angenehm. Nicht zu süß und dennoch kein typischer “Proteinshake-Geschmack”.

Geschmacklicher Favorit war ganz klar “Lemon Quark”. Eine erfrischende Abwechslung zu Schoko und Vanille.

Die Shakes müssen sehr gut umgerührt werden, damit sich die kleinen Klümpchen lösen. Am besten eignet sich ein Shaker oder ein Standmixer. Das geht schneller. Fügt man beim Mixer noch ein paar Eiswürfel hinzu, schmeckt der Shake noch erfrischender.

Alle haben Eines gemeinsam

So gut, wie Power Gel und Power Protein den Körper unterstützen, ersetzen sie keinesfalls eine ausgewogene Ernährung.

Sie eignen sich gut für eine intensive Phase der Belastung, wenn schnelle Energie gebraucht wird und zur Muskelregeneration.

Kajak Tour auf der Naab

Zeltplatz_an_der_NaabDie Kajak Tour auf der Naab startet in Schwandorf und endet in Pielenhofen. Die Strecke von 45 km lässt sich innerhalb von zwei Tagen fahren.

Bootswandern auf der Naab ist nicht auf zwei Tage beschränkt. Startet man beispielsweise in Luhe-Wildenau und fährt bis Regensburg / Mariaort, hat man über 90km Fluss vor sich, die man auf 5 Tages Etappen aufteilen kann.

Ganz zu Beginn empfehle ich jedem, der diese Tour machen möchte, den ausführlichen Ratgeber des Tourismusverbandes Ostbayern e.V., der kostenlos auf der Webseite von Ostbayern-Tourismus angefordert werden kann.

Startpunkt meiner Tour ist Schwandorf. Genauer am Kanu-Club Schwandorf. Hier durfte ich freundlicher Weise auch mein Auto parken.

Bis zum geplanten Etappenziel zwischen Teublitz und Burglengenfeld sind 4 Wehre zu überwinden. 2 davon können mit einem Einerkajak befahren werden.

Die Strömung ist angenehm und die Landschaft ähnlich schön wie bei einer Fahrt auf dem Regen. Einzig das Kohlekraftwerk in Dachelhofen stört den ungetrübten Landschaftseindruck.

Schon nach einigen Kilometern ist es wieder aus dem Blickfeld und die Naab formt ungehindert die Landschaft.

Die Naab genießen - Beine hoch legenDie erste Tagesetappe bis kurz vor Burglengenfeld ist 23km lang. Durch die angenehm zügige Strömung kann man sich auch mal treiben lassen und die “Beine hochlegen”.

Genau zwischen Teublitz und Burglengenfeld liegt der kleine Campingplatz von Otto Pilz. Sehr familiär und unweit vom Naturbad Saltendorf. Ein idyllischer Ort zum Wohlfühlen.

Teublitz ist gut zu Fuß erreichbar und man hat in rund 1,5km Entfernung zwei große Supermärkte um Proviant oder etwas Frisches einzukaufen.
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Salewa Mountain Guide 38 Pro Test

Salewa Mountain Guide 38 ProWow, mehr halten als vorher versprochen. So sollte es immer sein.

Der Salewa Mountain Guide 38 Pro ist speziell für den alpinen Einsatz ausgelegt. Halterungen für Eispickel, Ski, Schneeschaufel sind ebenso vorgesehen, wie ein seitlicher Eingriff um direkt an das Material im Rucksack ran zu kommen.

Der Rucksack hat eine solide Verarbeitung und ist durchdacht produziert.

Drei Features, die in der Produktbeschreibung gar nicht aufgelistet sind:

  1. Es ist ein Netz für die Helmhalterung dabei
  2. Zwei zusätzliche Packriemen
  3. Eine Rückenplatte, die individuell an den Rücken des Trägers angepasst werden kann

So etwas finde ich sehr erfreulich.

Einzig die Länge des Rückenteils (zwischen Hüftgurt und Schulterträger) kommt mir etwas kurz vor.
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Oritk Tupek “Biwak-Zelt” Test

Ortik Tupek Biwak ZeltEine wirklich findige Idee. Innerhalb kürzester Zeit ist man vor Wind und Wetter geschützt.

Das Tupek ist eine Mischung aus Biwak-Sack und Zelt. Es ist für den Alpinen Einsatz entwickelt und soll 2 Personen im Falle eines Wetter-Umschwungs oder einer notwendigen Übernachtung von äußeren Einflüssen schützen.

Struktur bilden dabei die beiden Insassen. Sie lehnen sich beide gegen die Innenwand und stabilisieren sich dadurch gegenseitig.

Eine Mahlzeit lässt sich so unabhängig vom Wetter zubereiten.

Ist man alleine unterwegs übernimmt der Rucksack den Counterpart und stabilisiert so den Innenraum. Oder man baut das Tupek mit Hilfe von Wanderstöcken auf. Es erhält dadurch mehr Struktur und steht von alleine.

Das Tupek ist erstaunlich geräumig. Wird es “mit Struktur” aufgebaut, kann der neue seitliche Eingang genutzt werden, was es schon fast zu einem Zelt werden lässt.

Der seitliche Eingang ist neu bei diesem Modell dazu gekommen. Für meinen Geschmack eine sinnvolle Erweiterung.

Anders als in dem Video, werden die Wanderstöcke nun aussen befestigt. Aber mir persönlich genügt der große Trekking Rucksack als Platzhalter um kurz Unterschlupf zu suchen.

Einziges Manko ist der Packsack. Es ist wirklich mühsam, das gesamte Material da wieder rein zu stopfen. So schnell der Aufbau geht und man geschützt ist, umso länger brauche ich, um das Tupek wieder zu verpacken.

1-2 cm mehr Höhe vom Packsack und es würde sich mit Leichtigkeit verstauen lassen.

Fazit: Das Tupek wird sehr sicher meinen Biwaksack auf den nächsten Touren ersetzen.

Kamera Akku richtig laden und lagern

In den heutigen Kameras finden meist Li-Po (Lithium-Polymer) Akkus Verwendung. Sie sind leistungsfähig und haben keinen Memory-Effekt mehr.

Wurden herkömmliche Akkus früher nicht komplett entladen und dann wieder frisch aufgeladen, verlor der Akku an Leistung. Er hat einfach nicht mehr so lange gehalten. Das gehört jetzt der Vergangenheit an.

Doch leider haben Li-Po Akkus ein anderes Problem. Sie verkraften keine Tiefen-Entladung. Das heißt der Akku sollte regelmäßig geladen werden.

Liegt er nur “rum” entlädt er sich langsam aber stetig. Daher kann es sein, dass ein Li-Po Akku, der längere Zeit nicht in Benutzung war, genau dann seinen Dienst versagt, wenn es darauf ankommt.

Damit Ihnen das nicht passiert gibt es folgenden Tipp.

Li-Po Akkus vor dem Lagern aufladen

Wird der Akku vor einer längeren Benutzungspause geladen, dauert es länger, bis er in den kritischen Zustand der Tiefen-Entladung kommt. Dadurch lebt er länger und Sie haben länger Freude daran.

Also nehmen Sie sich nach dem Urlaub die Zeit und laden alle Akkus noch mal auf, bevor die Kamera in der Schublade verschwindet.

Klettern auf Mallorca – Kletterführer

Der Kletterführer Mallorca von Rockfax.

Ohne den ist man wirklich aufgeschmissen. Die Anfahrt, Zustieg und Routen sind ausführlich beschrieben.

Neben den “Einsteiger”-Klettergebieten sind natürlich auch die “harten” Routen aufgeführt sowie ein großes Kapitel mit Deep Water Solo (DWS) Touren.

Klettern auf Mallorca – Cala Magraner


Cala Magraner zählt wohl zu den eindrucksvollsten Kletterfelsen für Genusskletterer.

Einige Touren starten direkt über dem Meer. Was mich total fasziniert.

Die Bucht ist ideal für Familien und alleine bis zu 6a+ gibt es 29 erstklassige Routen.

Ganz klar einer meiner Favoriten…

Die Bucht liegt im Osten der Insel. Südlich von Cala Ratjada. Startet man in Palma Nova, dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Eine gute Möglichkeit, das Innere der Insel auf sich wirken zu lassen.

Auch wenn es offiziell keine Autobahn von Palma nach Manacor gibt, ist die Schnellstraße super ausgebaut und auf 2 Spuren geht es schnell voran.

Der Zustieg zur Bucht dauert gute 25 Minuten. Allerdings lohnt sich jeder Meter. Die Routen sowie das gesamte Ambiente entschädigen schon nach den ersten Minuten. Mit fast 30 Routen im unteren Schwierigkeitsbereich kann man hier leicht mehr als einen Tag verbringen.


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Klettern auf Mallorca – Puig De Garaffa


Sektor Solarium. Der Name ist Programm.

Dieser Sektor ist windgeschützt und Schatten muss man lange suchen.

Die Routen sind abwechslungsreich und man darf hin und wieder kräftig zupacken.

Das Klettergebiet Puig de Garaffa liegt nur wenige Kilometer südlich von Andratx. Der Parkplatz ist direkt von der Autobahn erreichbar. Die Abfahrt kann man schnell übersehen, aber Möglichkeiten zum Wenden gibt es innerhalb weniger hundert Meter.

Nachdem das Auto abgestellt wurde, geht es zirka 15 Minuten bergauf. Sektor Solarium liegt rechterhand. Die “schweren” Sektoren linkerhand.

Puig de Garaffa wartet gleich mit 30 kletterbaren Routen bis 6a+ auf. Im Sektor Solarium sind es gut 10 Stück.

Wichtig ist, viel Zeit zum Genießen und Schauen ein zu planen, denn der Blick auf Santa Ponsa, Andratx und das Meer ist atemberaubend.


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Klettern auf Mallorca – Sestret


Sestret bietet ein unglaubliches Angebot an Routen. Vom 3. bis zum 8. Schwierigkeitsgrad ist alles dabei.

Das Gestein und die Absicherung sind gewohnt gut und in S‘estret kann man ebenso auf Platten schleichen wie auch wirklich steile, pumpige Routen punkten.

Das Klettergebiet liegt etwa 25 km nördlich von Palma.

Der Zustieg von 10 ohne nennenswerte Steigung führt direkt zum Sektor Mario mit fast schon Franken Jura typischen Touren.

Gute 20 Routen gibt es zu punkten. Da muss man Prioritäten setzen oder früh aufstehen.

Besonders zu empfehlen ist die etwas verwunschen wirkende Stadt Valldemossa, die keine 5 Autominuten nördlich liegt.


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Klettern auf Mallorca – Calvia


Bei Calvia handelt es sich eher um eine größere, zusammenhängende Wand als um ein Klettergebiet.

Von Palma Nova sind es nur 15 Minuten bis zum kleinen Parkplatz direkt an der Straße. Der Zustieg ist zwar flach mit einigen Felsbrocken über die man “kraxeln” muss. Innerhalb von 10 – 15 Minuten steht man an der ersten Route.

Die Wand bietet sich vor allem zum Eingewöhnen an. Die Kletterei auf Mallorca ist anders als zum Beispiel im Franken Jura. Weniger pumipig, viel kleingriffiger und man muss lernen, seinen Füßen zu vertrauen, weil hin und wieder schlichtweg nichts zum Greifen da ist. Dafür sind die Routen oft geneigt und der Fels hat eine rauhe, griffige Oberfläche.

Die Wand von Calvia liegt ab dem späten Vormittag in der Sonne. Wie lange sie auf die Wand scheint, hängt stark von der Jahreszeit ab. Der Schatten wandert langsam von unten nach oben, so dass man beim Klettern noch ein paar Sonnenstrahlen ergattern kann, während der Sicherer schon eine Fleece-Jacke an hat.

Allzu lange hält man sich als 6a(+) Kletterer wohl sowie so nicht auf, da es “nur” 13 Routen in diesen Schwierigkeitsgraden gibt. Im Bereich 4-5+ sind es 6 Stück.


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